Christian Lindner: Auch die Grünen waren für Glyphosat-Verlängerung

Von Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29983441

FDP-Chef Lindner gibt zu bedenken, dass in den Sondierungen für die – demokratisch frag­würdige – „Jamaika-Koalition“ (CDU-FDP-Grüne), die Verlängerung des umstrit­te­nen Düngemittels Glyphosat nie in Frage stand. Auch die Grünen, die sich sel­ber als Umweltpartei beze­ich­nen, hät­ten einer Verlängerung zuges­timmt.

„Wir haben ja auch in den Jamaika-Sondierungen über das Thema einer Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung gesprochen. Alle Beteiligten inklu­sive der Grünen waren dort bereit, einer ein­ma­li­gen Verlängerung zuzus­tim­men“, sagte Lindner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

„Umso mehr sind die Rücktrittsforderungen gegen Minister Schmidt nun beson­ders delikat“, sagte Lindner. Zum Alleingang Schmidts in Brüssel sagte der FDP-Chef: „Die Glyphosat-Entscheidung war ein bemerkenswerter Vorgang. Ich hätte erwartet, dass sich Union und SPD darüber abstim­men.“

Glyphosat ist ein Düngemittel, das als „wahrschein­lich kreb­ser­re­gend“ eingestuft wurde und in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten einge­setzt wird. Es wirkt nicht-selek­tiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass alle damit behan­del­ten Pflanzen abster­ben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gen­tech­nisch so verän­dert wor­den sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat besitzen.

(Quelle: EpochTimes)

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