Ungarn: 2,3 Millionen stimmten über den Soros-Plan zur Masseneinwanderung ab

Foto: Ynodrág /Wikimedia (CC0 1.0)

Am Freitag, den 1. Dezember 2017, endete in Ungarn die Volksbefragung über den Soros-Plan. Die Regierung legte den Bürgern darin sieben Forderungen aus der Agenda des Milliardärs George Soros vor, die zum Teil auch den Plänen der EU entsprechen. Zu jeder Forderung kon­nte man angeben, ob man zus­timmt oder nicht.

Mehr als 2,3 Millionen Bürger haben teilgenom­men, womit diese Volksbefragung die erfol­gre­ich­ste in der ungarischen Geschichte ist. Eigentlich wäre die Frist für die Teilnahme schon eine Woche früher abge­laufen. Sie wurde jedoch ver­längert, da in Brüssel ger­ade das Thema der verpflich­t­en­den Quoten behan­delt wurde und die Zahl der Rücksendungen noch immer sehr hoch war, woraus man schloss, dass noch viele teil­nehmen woll­ten.

Die Antworten der Wahlberechtigten wur­den noch nicht aus­gew­ertet. Dies soll in den näch­sten Tagen geschehen. Unzensuriert wird auch darüber berichten. Die sieben Punkte des Soros-Plans, welche Gegenstand der Volksbefragung waren, lauteten im Einzelnen:

1. George Soros will Brüssel davon überzeu­gen, jährlich min­destens eine Million Einwanderer aus Afrika und dem Nahen Osten in Europa und damit auch in Ungarn anzusiedeln.

2. George Soros will gemein­sam mit den Brüsseler Führern erre­ichen, dass die EU-Mitgliedsstaaten und damit auch Ungarn ihre Grenzzäune abreißen und die Grenzen den Einwanderern öff­nen.

3. Es ist Teil des Soros-Plans, dass Brüssel die Einwanderer, die sich in Westeuropa ange­sam­melt haben, verpflich­t­end aufteilt, mit beson­derer Berücksichtigung der osteu­ropäis­chen Länder. Daran müsste auch Ungarn teil­nehmen.

4. Auf Grundlage des Soros-Plans müsste Brüssel alle Mitgliedsstaaten, so auch Ungarn, dazu zwin­gen, neun Millionen Forint [ca. 30.000 Euro, Anm.] staatliche Beihilfe an jeden Einwanderer zu zahlen.

5. George Soros will erre­ichen, dass die Einwanderer für ihre Straftaten eine mildere Bestrafung erhal­ten.

6. Ziel des Soros-Plans ist, dass die europäis­chen Länder ihre Sprache und Kultur in den Hintergrund drän­gen, damit die ille­galen Einwanderer schneller inte­gri­ert wer­den kön­nen.

7. Es ist Teil des Soros-Plans, dass poli­tis­che Angriffe gegen die Länder ges­tartet wer­den, die sich der Einwanderung wider­set­zen, und ihnen strenge Strafen dro­hen.

Soros stre­itet seine Agenda ab, Quellen bele­gen sie jedoch

Ungarische und deutsche poli­tisch kor­rekte Medien kri­tisieren die Volksbefragung und behaupten, Soros hätte mit diesen Forderungen wenig bis gar nichts zu tun . Auch Soros selbst stre­itet alles ab und stellt sich oben­drein als Opfer von Antisemitismus dar. Die Agenda von Soros, wie sie Gegenstand der Volksbefragung ist, lässt sich jedoch gut bele­gen. Die Quellen sind teil­weise im Fragebogen selbst genannt.

Im Fragebogen wird beispiel­sweise dieser Artikel von George Soros ange­führt, in dem der Milliardär die jährliche Aufnahme von einer Millionen Einwanderer in die EU fordert sowie jeden Einwanderer in den ersten bei­den Jahren pro Jahr mit je 15.000 Euro zu unter­stützen.

Gegner der Volksbefragung kri­tisieren diese Quellenangabe und wen­den ein, die Forderung von min­destens einer Million Einwanderer sei nicht mehr aktuell, inzwis­chen ver­lange Soros „nur noch“ 300.000. Tatsächlich hat Soros in diesem späteren Artikel die Zahl 300.000 genannt. Allerdings gilt diese Zahl nur für Einwanderer aus dem Mittleren Osten. Die zuvor genan­nte Zahl von einer Million bezog sich hinge­gen auf alle Einwanderer.

In dem­sel­ben Artikel äußert sich Soros sehr neg­a­tiv über Grenzzäune und bestätigt damit den zweiten Punkt in der Volksbefragung. Grenzzäune wür­den „die Union frag­men­tieren“, den Mitgliedsstaaten „ern­sthaft schaden“ und „glob­ale Menschenrecht-Standards unter­graben“. Außerdem fordert er die Reform des Dublin-Systems und eine „fairere“ Aufteilung der Einwanderer unter den EU-Mitgliedsstaaten.

Punkt fünf der Befragung bezieht sich auf Forderungen der Organisationen „Helsinki-Komitee“ und „Amnesty International“, die dem Fragebogen zufolge beide von Soros unter­stützt wer­den. Punkt sechs stützt sich auf Soros’ Buch „Die offene Gesellschaft“.

Weiterlesen: www.unzensuriert.de/content/0025684-Ungarn-23-Millionen-stimmten-ueber-den-Soros-Plan-zur-Masseneinwanderung-ab

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