Trumps Bilanz 2017: 6% weniger Abschiebungen

Foto: Flickr.com/ Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)

Die Amtszeit Trumps sollte eine Ära der Abschiebung ille­galer Einwanderer und des Schutzmauerbaus wer­den. Doch die Statistik ist ernüchternd: 226.119 Menschen brachte die Immigrations-und Zollbehörde außer Landes. Das ist ein Rückgang von 6% gegenüber seinem Vorgänger Barak Obama.

Allerdings erk­lärt das „Profil“ die Sitiuation wie folgt:

„Die Erklärung liegt im Süden: An der Grenze mit Mexiko durchge­führte Rückschiebungen machen rund zwei Drittel der Gesamtzahl aus. Im ver­gan­genen Jahr grif­fen die US-Behörden dort aber so wenige Menschen auf wie schon lange nicht. Folglich sank auch die Zahl der Abschiebungen. Das heißt aber nicht, dass Trump untätig war: Er erweit­erte die Kriterien, nach denen US-Behörden über­all im Land lebende Migranten ohne Papiere ver­haften und abschieben dür­fen. Hier stieg die Zahl der Abschiebungen um 40 Prozent und wog so die Rückgänge bei den an der Grenze abgeschobe­nen Neuankömmlingen sta­tis­tisch nahezu auf.“

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