EU will großzügigen Familiennachzug

Foto: unzensuriert.at

Am 25. Jänner 2018 findet das EU-Innenministertreffen in Sofia statt. Hauptthema in Bulgariens Hauptstadt ist der anhal­tende Ansturm von „Flüchtlingen“ auf Europa.

Auf der Tagesordnung steht auch die Idee des EU-Parlaments, den Familiennachzug von Geschwistern aller bere­its in der EU ver­sorgten Migranten zu erle­ichtern. Ebenso sollen auch all jene kom­men dür­fen, die während oder nach der „Flucht“ eine Ehe mit einem Asylwerber, der nun in der EU lebt, geschlossen haben. Wie Spiegel online berichtete, soll „fak­tisch die bloße Behauptung einer Familienverbindung aus­re­ichen“, um nach Europa über­siedeln zu kön­nen. Konkret stün­den damit ganze Clans vor Europa, ins­beson­dere Deutschlands, Österreichs und Schwedens Toren. Für Österreich würde dies weit­ere zehn­tausende zu ver­sor­gende Asylanten bedeuten.

Derzeit ist noch offen, wann die Verhandlungen mit dem Rat zu dieser weitest gefassten Familiennachholung begin­nen. Für den Beschluss dieser neuen Masseneinwanderung muss sich eine qual­i­fizierte Mehrheit, näm­lich 16 der ins­ge­samt 28 EU-Mitgliedsstaaten, aussprechen. Diese Länder müssen darüber hin­aus min­destens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der Union vertreten.

FPÖ-Innenminister Herbert Kickl kündigte an, sich in Sofia „mit aller Kraft gegen die geplanten Neuerungen im Asylrecht zu stem­men“, auf dass Österreich von weit­eren Belastungen ver­schont bleibe.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0026078-EU-plant-grosszuegigen-Familiennachzug-Innenminister-Kickl-mit-aller-Kraft-dagegen

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