Orbáns Lieblingshistorikerin beleidigte die Deutschen

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Die Fidesz-Historikerin und Milliardärin, Mária Schmidt kritisierte Deutschland scharf, als sie dem „The Guardian” gegenüber zum Thema Fremdenfeindlichkeit erklärte:

„Wir sind Ungarn, und wir wollen unsere Kultur bewahren. Wir möchten das nicht kopieren, was die Deutschen oder die Franzosen machen. Wir wollen unsere eigene Lebensart fortsetzen.” – sagte die Direktorin des Hauses des Terrors, des regierungsfreundlichen XX. Jahrhundert-Instituts, sowie des XXI. Jahrhundert-Instituts. Mária Schmidt ist Eigentümerin der regierungsfreundlichen ungarischen Wochenzeitung „Figyelő”.  2016 und 2017 kürte das Magazin Forbes sie zur 5. einflussreichsten ungarischen Frau.

Schmidt erinnerte „The Guardian”: als Bundeskanzlerin Angela Merkel 2009 nach Ungarn zu Besuch kam und in Budapest war, lud sie Schmidt zu einer Gedenkfeier ein, aber die Kanzlerin nahm die Einladung nicht an: „Es gibt nur eine einzige Erklärung dafür. Ihr Herz ist aus Eis.”- ergänzte Schmidt.

„Die Zukunft Europas wird gerade diskutiert: kann es eine Allianz der Nationalstaaten bleiben, oder soll es zu einem Reich werden. Ich glaube nicht an Reiche. Wo ist jetz die Sowjetunion? Wo ist das Dritte Reich? Und das Osmanische? Das Britische? Unterdessen ist Ungarn ja immer noch da”- äußerte sie bezüglich der Europäischen Union.

Schmidt fügte noch hinzu: „der ungarische Staat ist 1100 Jahre alt, wobei Deutschland – im Vergleich dazu – ein relativ junges Land ist”.

„Ich mag es nicht, wenn ich von solchen Leuten belehrt werde, die vor 1871 keinen Nationalstaat errichten konnten”- sagte die Historikerin. „The Guardian” ergänzte diese Aussage später, dass die Historikerin dies nur als „Scherz” gemeint habe.

Wir haben uns totgelacht…