SPÖ-Vorstand der Bundesbahnen kassierte unverhältnismäßig

Was die SPÖ und Christian Kern unter sozia­ler Gerechtigkeit ver­ste­hen, bewies der nun­meh­rige SPÖ-Obmann als Chef der Österreichischen Bundesbahnen. Die Gehaltsschere zwi­schen Vorstandsetage und Mitarbeitern ging in die­ser Zeit immer wei­ter auf.

Von Juni 2010 bis Mai 2016 war Christian Kern Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, Genossin Doris Bures zustän­dige Verkehrsministerin. Es waren gol­dene Jahre für die Chefetage der ÖBB, durf­ten sich die Bosse doch Jahr für Jahr über erkleck­li­che Gehaltssteigerungen freuen. 40,7 Prozent betrug die Steigerungsrate in der Zeit von 2011 bis 2015. 1,313 Millionen teil­ten sich die Vorstände laut ÖBB-Geschäftsbericht des Jahres 2015. Medienberichten zufolge sol­len davon 700.000 Euro auf den spä­te­ren SPÖ-Obmann Christian Kern ent­fal­len sein.

In abso­lu­ten Zahlen stieg das durch­schnitt­li­che Jahreseinkommen der ÖBB-Vorstände in den Jahren 2011 bis 2015 von 466.666 Euro auf 656.500 Euro. Noch dras­ti­scher fällt der Vergleich mit 2009 aus. In die­sen nur weni­gen Jahren hatte sich das Durchschnittseinkommen der ÖBB-Chefs von 333.400 auf 656.400 Euro nahezu ver­dop­pelt.

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