„Brücke“ zwischen Visegrád-Ländern und Zentralasien

Quelle: MTI

„Eine Brücke sollte zwi­schen den Visegrád-Ländern und Zentralasien gebaut wer­den“, um Außenminister Péter Szijjártó am Dienstag zu einer gegen­sei­tig vor­teil­haf­ten Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und Sicherheit zu bewe­gen. Nach einem Treffen der V4-Außenminister und ihrer Amtskollegen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan sagte Szijjártó, dass die bei­den Regionen ähn­li­che Herausforderungen haben und sich glei­cher­ma­ßen dem Kampf gegen reli­giö­sen Radikalismus und Terrorismus ver­schrie­ben haben. Sie haben auch ähn­li­che Positionen in Bezug auf die Eindämmung der ille­ga­len Migration, fügte der Außenminister hinzu.

Szijjártó stellte außer­dem fest, dass Zentralasien erheb­li­che Mengen an Rohstoffen ent­hält und die Zusammenarbeit auch Möglichkeiten für gemein­same Wassermanagementprojekte bie­tet. Der Außenminister sagte, dass das Treffen das erste sei­ner Art sei, schlug aber vor, dass ähn­li­che Konferenzen in der Zukunft abge­hal­ten wer­den könn­ten. Er sagte, dass ein Ziel der unga­ri­schen V4-Präsidentschaft darin bestehe, „der Europäischen Union klar­zu­ma­chen, dass sie externe Verbündete und Freunde braucht“, damit die Gemeinschaft „ihre gebüh­rende Position in der Weltwirtschaft wie­der­erlan­gen kann“. 

Zu einem ande­ren Thema schlug Szijjártó vor, dass die unga­ri­sche Regierung eine Informationskampagne zum Migrationspaket der Vereinten Nationen star­ten sollte. „Die Menschen müs­sen gewarnt wer­den, dass es einen gefähr­li­chen Vorschlag gibt, der dar­auf abzielt, die Migrationspolitik auf glo­ba­ler Ebene zu bestim­men“, argu­men­tierte er. „Die UN möchte, dass alle Länder Migranten kon­ti­nu­ier­lich auf­neh­men, weil Migration gut ist und nicht gestoppt wer­den kann; Sie wol­len, dass der (Grenz-) Zaun abge­ris­sen wird, weil er die Einwanderung behin­dert und dass der ille­gale Grenzübertritt nicht als Straftat ange­se­hen wird „, betonte Szijjártó. 

Weiter sagte er, dass die UNO die Anerkennung für das Recht auf Migration als grund­le­gen­des Menschenrecht for­dert, „aber das ist es nicht“. Die UN wolle „gro­ßen Druck auf die Länder aus­üben, die keine Einwanderungsziele wer­den wol­len“, sagte Szijjártó. Er fügte hinzu, dass die Ziele des Migrationspakets im Einklang mit dem „Soros-Plan“ ste­hen.

Print Friendly

Für unse­ren täg­li­chen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmel­den.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stüt­zen wol­len, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tio­nel­ler Form, per Bankzahlschein machen. 


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“ 

Wir sind für jeg­li­che Hilfe sehr dank­bar!