Christian Kerns Verschwörungstheorien

Bild George Soros: Von Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. - originally posted to Flickr as George Soros - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2010, CC BY-SA 2.0, zum Bild; Bild Christian Kern: flickr.com; Gregor Tatschl - Link zum Bild (CC BY-SA 2.0); Komposition: Info-DIREKT

SPÖ-Chef Christian Kern hat alle Hände voll zu tun, um die Grabenkämpfe inner­halb sei­ner Partei halb­wegs im Zaum zu hal­ten. Damit ihm das gelingt, braucht er ein star­kes Feindbild. Im Kampf gegen die „Kräfte der Finsternis“ greift er des­halb auch auf abstruse Verschwörungstheorien zurück.

So schlug er ver­gan­gene Woche Alarm, weil Burschenschaften „ein Geheimbund“ seien, der die staat­li­chen Strukturen unter­wan­dern würde. Kern springt damit auf eine Medienkampagne auf, wel­che die Mainstream-Medien seit Wochen gegen patrio­ti­sche Studentenverbindungen fah­ren. Auch in die­sem Fall dürf­ten 95 Prozent davon Inszenierung sein.

Wie wenig Einfluss Burschenschafter tat­säch­lich in Österreich haben, zeigt schon alleine die Tatsache, dass es die­ses Jahr schon zwei Hausdurchsuchungen in Verbindungshäusern gab und das blaue Innenministerium sogar ein Auflösungsverfahren gegen eine Burschenschaft prü­fen lässt.

In Wirklichkeit sind es andere, die die Geschicke des Staates len­ken. Zum Beispiel jene zwei Parteien, die sich Österreich nach 1945 unter­ein­an­der fein säu­ber­lich auf­ge­teilt haben. Freilich, „unter­wan­dert“ kann man das nicht nen­nen, schließ­lich geschah das ganz offen. Aus die­sem Grund braucht sich die SPÖ auch nicht künst­lich zu ent­rüs­ten, wenn ihre aus­ge­dien­ten Funktionäre bei der ÖBB gegen Personen aus­ge­tauscht wer­den, die der FPÖ nahe ste­hen. Umfärben kann man schließ­lich nur etwas, was vor­her schon Farbe hatte. Christian Kern müsste das eigent­lich nur zu gut wis­sen.

Christian Kern prä­sen­tiert sich zwar selbst gerne als smar­ter Top-Manager und als Mann, der direkt aus Wirtschaft in die Politik wech­selte. In Wirklichkeit war er vor sei­nem Ausflug in die staats­nahe Wirtschaft jedoch im SPÖ-Parlamentsklub beschäf­tigt. Die so geknüpf­ten Kontakte ver­hal­fen ihm schließ­lich zu sei­nen hohen Positionen bei Staatsunternehmen. Bevor er Kurzzeit-Kanzler wurde, war er Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesbahnen. Eine beacht­li­che Leistung für jeman­den, der Publizistik und Kommunikationswissenschaften stu­diert hat. Mit Parteibuchwirtschaft hat das sicher nichts zu tun. Bestimmt nicht!

Wie weit man es mit den rich­ti­gen Freunden brin­gen kann, sieht man auch an Alfred Gusenbauer (SPÖ, Bundeskanzler 2007 – 2008). Als Sohn einer Arbeiterfamilie und mit einem Studium der Politikwissenschaft und Philosophie aus­ge­stat­tet, brachte er es zum Millionär.

(Von Michael Scharfmüller für Info-DIREKT)

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