Die Partei Jobbik bereitet ein antikommunistisches Programmpaket vor – zum Einsatz soll dieses kommen, falls sie an die Macht gelangen

Jobbik-Vorsitzender Gábor Vona - Foto: MTI

Laut der Partei Jobbik ist es unwürdig sich an die Opfer des Kommunismus zu erin­nern solange die Vergangenheit der Ungarischen Staatssicherheit nicht aufgear­beitet ist. Dazu gehört die Abrechnung mit den ehe­ma­li­gen Eliten des Parteistaates und die Sperrung von Luxusrenten der alten Genossen.

Wenn die Partei Jobbik die Regierung bildet, wer­den sie die drei wichtig­sten antikom­mu­nis­tis­chen Programmpunkte sofort durch­set­zen. Es ist eine der größten Schanden, dass in den ver­gan­genen 28 Jahren die Partei MSZP aber auch die Partei Fidesz nichts in diesem Bereich unter­nom­men hat.

Nach der soge­nan­nten „Wende” kon­nte nicht nur ein ehe­ma­liger Agent, namens Péter Medgyessy, son­dern auch Ferenc Gyurcsány, Leiter der Kommunistischer Jugendbewegung, Ministerpräsident wer­den. Außerdem ist auch in der Orbán-Regierung ein ehe­ma­liger Agent beschäftigt.

Was vielle­icht am meis­ten empört, sind die Luxusrenten der alten Kommunisten. György Mátsik, ehe­ma­liger Staatsanwalt, der die Todesstrafe für den jun­gen 56-er Freiheitskämpfer Péter Mansfeld ver­langte, bekommt immer noch hohe Summen von dem Staat, obwohl die Partei Jobbik für die Abschaffung dieser Rente seit 2010 mehrere Anträge gestellt hat. Die Parteien Fidesz und MSZP haben diese immer abgelehnt. – Erschien laut der Publikation der Partei.

 

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