Ungarn holt sein Geld zurück

Quelle: MTI

Die Ungarische Nationalbank gab die Rückgabe der 100.000 Unzen Goldreserven des Landes von London nach Budapest bekannt.
Das Management der Zentralbank beschloss, die Goldreserven im Land zu hal­ten, um das Marktvertrauen in Ungarn wei­ter zu stär­ken.
Die rund drei Tonnen Gold haben einen Marktwert von 130 Millionen Dollar.
Die NBH wies dar­auf hin, dass einige Zentralbanken in Europa, wie die in den Niederlanden, Deutschland und Österreich, kürz­lich beschlos­sen hat­ten, einen Teil ihrer Goldreserven zurück­zu­ho­len.

Ein wei­te­rer Aspekt, der in letz­ter Zeit sehr wich­tig gewor­den ist, ist die Haltung von Goldreserven an Orten, die selbst im Falle einer mög­li­chen geo­po­li­ti­schen Krise sicher wären.
Nach Angaben von mnb​.hu hält die Ungarische Nationalbank seit ihrer Gründung im Jahr 1924 Goldreserven. Bis zum Zweiten Weltkrieg stieg die Menge kon­ti­nu­ier­lich, danach wur­den 30 Tonnen Gold nach Spital am Pyhrn gelie­fert. Die Goldreserven wur­den kurz nach Kriegsende nach Ungarn zurück­ge­bracht.

In der ers­ten Hälfte der 70er Jahre wog Ungarns Goldreserve etwa 65–70 Tonnen, die 1989 auf 50 Tonnen zurück­gin­gen. In der Zeit nach der Auflösung des Bretton-Woods-Goldstandardsystems waren die bedeu­ten­den Veränderungen der Goldreserven beein­flusst durch Investitionen und spe­ku­la­tive Interessen.

In den spä­ten 1980er Jahren wurde beschlos­sen, den Goldvorrat der Ungarischen Nationalbank so nied­rig wie mög­lich zu hal­ten. Dies ent­spricht einem Ziel von 10 Tonnen und 3 Tonnen, danach seit 1992.

Nach dem Verkauf der ver­blei­ben­den Reserven beschloss die Bank, das Geld in aus­län­di­sche Fonds mit hoher Rendite zu inves­tie­ren, was die sicherste Option zu sein schien. Aber die Weltwirtschaftskrise von 2008 hat die Haltung der Zentralbanken zu den Goldreserven völ­lig ver­än­dert.

Gold ist zu einem stra­te­gi­schen Instrument gewor­den, das Vertrauen und Vertrauen in einem Land stär­ken kann. Daher hat das tra­di­tio­nelle Backup-Tool eine immer grö­ßere wirt­schaft­li­che und stra­te­gi­sche Rolle bekom­men.

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