Ungarn und Kroatien planen militärische Zusammenarbeit

Quelle: MTI

Die Verteidigungsminister Ungarns und Kroatiens disku­tierten am Mittwoch Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwis­chen den bei­den Ländern zu stärken.
Ungarn und Kroatien gehören dank ihrer Soldaten und ihrer effek­tiven Zusammenarbeit zu den sich­er­sten Ländern, was beibehal­ten und weiter verbessert wer­den soll, sagte Istvan Simicskó auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen.

Er sagte, er stimme dem Kollegen Damir Krsticevic zu, dass die Verteidigungsbeziehungen zwis­chen ihren jew­eili­gen Ländern her­vor­ra­gend seien.
Die bei­den Länder nehmen an einer zunehmenden Anzahl von mil­itärischen Übungen teil und sie pla­nen auch eine gemein­same Übung, fügte er hinzu.

Es wurde beschlossen, in naher Zukunft drei Abkommen zu unterze­ich­nen: Luftraumüberwachung, Luftrettung und Radardatenaustausch. Außerdem werde ein gemein­sames Arbeitsteam im Verteidigungssektor ein­gerichtet, sagte Simicskó.

Ein weit­eres Thema des Treffens war die kür­zlich ges­tartete Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (PESCO) in der Europäischen Union, die sowohl von Ungarn als auch von Kroatien unter­stützt wird.
Zu den Herausforderungen, mit denen Europa kon­fron­tiert ist, gehören die Massenmigration und die damit ein­herge­hende Bedrohung durch den Terrorismus sowie die Frage der Identität, fügte Simicskó hinzu.

Die Minister vere­in­barten, die Fortschritte der Verteidigungszusammenarbeit alle sechs Monate zu über­prüfen.

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