Ungarn kann es sich nicht leisten, ein Einwanderungsland zu werden

Quelle: MTI

Ministerpräsident Viktor Orbán glaubt, dass Ungarn, seine Entwicklungspläne, Rentenerhöhungen und Familienleistungen „zer­schla­gen“ würde, wenn es ein Einwanderungsland wird und 9 Mio. HUF (30.000 EUR) pro Migrant zah­len müsste. 

Der Ministerpräsident sagte am Freitag bei der Einweihung des Abschnitts der M8-Hauptstraße, der die Stadt Várpalota umgeht: „Wir haben Pläne für Straßenbauprojekte, Entwicklungen, Flaggschiffe, mit­tel­große Städte und moderne Dörfer ver­ge­bens, wenn wir aus­ge­ben müs­sen unser Geld für die Migration statt für die Entwicklung Ungarns „, denn Migration kos­tet enorm viel Geld. 

Die finan­zi­el­len Grundlagen aller Entwicklungen wer­den gefähr­det, wenn Brüssel die Absicht hat, Ungarn in ein Einwanderungsland zu ver­wan­deln, sagte Orbán und betonte, dass die ver­füg­ba­ren Ressourcen für Zwecke genutzt wer­den soll­ten, die den hier leben­den Ungarn die­nen. Er stellte fest, dass bei­spiels­weise in Österreich und Bayern ein gro­ßer Teil der finan­zi­el­len Ressourcen durch den „Aufbau eines Einwanderungslandes“ erschöpft ist. 

Ungarn könne es sich nicht leis­ten, jähr­lich rund 100 Milliarden HUF für den „Betrieb eines Einwanderungslandes“ aus­zu­ge­ben. In Bezug auf die fer­tig­ge­stellte Straße aus einer Zuweisung von etwa 28 Milliarden HUF betonte der Premierminister, dass sie mit die­sem Projekt eine lange über­fäl­lige Forderung an Várpalota zurück­zah­len, da der Stadtabschnitt der Hauptstraße 8 frü­her von 20.000 Fahrzeugen täg­lich genutzt wurde. 

Károly Kontrát, Mitglied des Fidesz-Parlaments für den Wahlkreis und Bürgermeisterin Márta Campanari-Talabér „hat die Regierung immer wie­der beläs­tigt“, bis sie das erreicht haben, was die Einwohner von Várpalota benö­tig­ten, sagte er und erwähnte den Bau des Schwimmkomplexes, die Sanierung des Krankenhauses Entwicklung der ört­li­chen Schule und die Renovierung des Schlosses Thury als Beispiele, zusätz­lich zur Straße. 

Er sagte, er hoffe auf­rich­tig, dass es ihnen gelun­gen ist, das Ziel zu errei­chen, dass die Menschen von Várpalota von nun an die Vorteile ihrer aus­ge­zeich­ne­ten geo­gra­phi­schen Lage genie­ßen kön­nen, ohne die Nachteile zu haben. Die Umgehungsstraße mache die Stadt und ihre Region zudem wett­be­werbs­fä­hi­ger, unter­strich der Ministerpräsident und unter­strich, dass in der moder­nen Welt eine aus­ge­zeich­nete Infrastruktur die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit ist.

Diese Entwicklung ver­bes­sert die Lebensqualität von hun­dert­tau­send Menschen und die Wettbewerbsfähigkeit vie­ler Unternehmen. Gleichzeitig bringt der neue Straßenabschnitt den Plan, die Achse Székesfehérvár-Várpalota-Veszprém zu einem der Flaggschiffe der unga­ri­schen Wirtschaft zu machen, in greif­bare Nähe, sagte Orbán. 

Der Premierminister wies außer­dem dar­auf hin, dass seit 2010 in Ungarn rund 670 Kilometer neue Straßenabschnitte von etwa 1.200 Milliarden HUF gebaut wur­den, wäh­rend 2020 wei­tere 900 Kilometer vier­spu­ri­ger Straßen fer­tig­ge­stellt wer­den. Er fügte hinzu, dass rund 4.000 Kilometer Straßenabschnitte eben­falls saniert wor­den seien.

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