Welterbestatus Wien: Rettung rückt näher

Foto: Mister No / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Die ehe­ma­lige Frontfrau der Grünen, Eva Glawischnig, hatte gezeigt, dass die moral­isierend­ste aller öster­re­ichis­chen Parteien selbst „Wasser predigt und Wein trinkt“. Gleiches wurde schon lange im Zusammenhang mit dem Hochhausprojekt am Heumarkt gemunkelt. Dort hat­ten Stadträtin Maria Vassilakou und Bürgermeister Michael Häupl gegen zahlre­iche Widerstände dem Immobilienspekulanten Michael Tojner ein überdi­men­sion­iertes Hochhausprojekt am Eingang zur Wiener Innenstadt genehmigt.

Daraufhin hatte die UNESCO im Juli 2017 angekündigt, Wien den Welterbestatus abzuerken­nen, falls das Hochhaus am Heumarkt in seiner geplanten Dimension errichtet werde.

Kurz nach Regierungsantritt erk­lärten Vizekanzler Strache und Kulturminister Blümel bei einer gemein­samen Pressekonferenz Anfang Februar, dass sie alles in ihrer Macht ste­hende tun wollen, um den Welterbestatus zu erhal­ten. „Erstmals gibt es ein Bekenntnis der Republik Österreich zur Einhaltung ihrer rechtlichen Verpflichtung.“ Strache und Blümel kündigten Workshops mit unab­hängi­gen Experten und einen umfassenden Report an, um den UNESCO-Status der Wiener Innenstadt zu erhal­ten.

 

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0026475-Heumarkt-UNESCO-signalisiert-Unterstuetzung-fuer-Massnahmen-der-Bundesregierung

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