Orbáns Vize soll Luxusjagden auf Förderkosten unternommen haben

Facebook.com/Orbán Viktor

Laut der ungarischen Tageszeitung „Magyar Nemzet“ unter­nahm der stel­lvertre­tende Ministerpräsident Ungarns, Zsolt Semjén, zusam­men mit dem Unternehmer József F. über Jahre Luxusjagden in Schweden.

Bezahlt wur­den diese ange­blich von ungarischen Unternehmern, die von EU-Förderungen und öffentlichen Aufträgen sub­ven­tion­iert wird.

Die Fotos, die das Treiben von Semjén bele­gen, wur­den „Magyar Nemzet“ zuge­spielt. Einige zeigen ihn bei der Rentierjagd in Schweden, andere, wie er vor erlegten Tieren posiert. Auf einem wiederum anderen wir ein erlegtes Tier beim Abtransport durch einen Hubschrauber gezeigt.

Eine solche Jagdreise kostet laut den Angaben der beschriebe­nen Tageszeitung rund 13.000–14.000€. Die bei­den mut­maßlich Schuldigen haben rund fünf solche Luxusjagden unter­nom­men.

Die oppo­si­tionelle Jobbik-Partei erstat­tete am Montag in Budapest Anzeige gegen Semjén wegen Verdachts auf Bestechlichkeit. Es gilt die Unschuldsvermutung.

 

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