Ausländerkinder bringen keine Leistungen zu Stande

Quelle: Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

In einer Sonderauswertung der Ergebnisse der Pisa-Studie 2015 beschäf­tigte sich die OECD mit den Leistungen von Schülern mit Migrationshintergrund. Das ernüch­ternde, aber erwart­bare Ergebnis: Sowohl in Österreich als auch in der Bundesrepublik Deutschland schnei­den Schüler mit Migrationshintergrund bei der Pisa-Studie deut­lich schlech­ter ab als deut­sche Jugendliche.

28,14 Prozent der 15-jäh­ri­gen Schüler in der Bundesrepublik Deutschland und 30,97 Prozent der Schüler in Österreich sind Migranten ers­ter oder zwei­ter Generation, haben einen aus dem Ausland stam­men­den Elternteil oder sind im Ausland gebo­ren und nach einem Auslandsaufenthalt wie­der hier­her zurück­ge­kehrt. Damit liegt der Anteil frem­der Kinder im Schulsystem über dem Durchschnitt der OECD-Länder (Organisation für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung).

Diese Zahlen beinhal­ten aller­dings nicht die große Einwanderungswelle seit 2015, d.h. der aktu­elle Anteil nicht deut­scher Schüler in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland liegt noch viel höher!

Für die PISA-Studie 2015 wur­den welt­weit mehr als eine halbe Million 15-jäh­rige Schüler in 72 Ländern in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getes­tet. Auffällig ist dabei, dass in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland die Leistungen der Einwanderungskinder eine deut­lich höhere Differenz zu den auto­chtho­nen Kindern zei­gen als in ande­ren Ländern.

Der Anteil an beson­ders leis­tungs­schwa­chen Kindern unter den Schülern mit Mitgrationshintergrund liegt etwa zwei­ein­halb Mal so hoch wie bei deut­schen Schülern. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 1 zu 1,7. Das heißt: „Unsere“ Migranten sind beson­ders schwach.

Der Anteil jener aus­län­di­scher Jugendlicher, die in allen drei Testgebieten min­des­tens grund­le­gende Kenntnisse auf­wei­sen, liegt in Österreich sogar nur bei 47 Prozent. Der OECD-Durchschnitt liegt bei rund 55 Prozent. Für die Bundesrepublik Deutschland liegt der Wert die­ser Auswertung sogar leicht über dem OECD-Durchschnitt, näm­lich bei 57 Prozent.

 

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