Stop Fidesz: In Brüssel stimmten Fidesz-Abgeordnete Für die Migrantenhilfe

Quelle: MTI

In Ungarn gibt die Regierung und das Fidesz-Medienreich Euromillionen dafür aus, damit sich alle mit der Migration beschäf­ti­gen. In Wahrheit sie­del­ten sie bereits genau 2300 Asylbewerber in Ungarn an und stimm­ten am 15. März der EU zu den nach Europa kom­men­den Migranten zu hel­fen.

Das Blatt „Magyar Nemzet” schreibt, die Brüsseler Fidesz-Abgeordneten stimm­ten am Donnerstag ab, damit genü­gend Geld zur Unterstützung für die Flüchtlinge und Migranten auch in der Zukunft zu ver­wen­den sei: das bedeu­tet, dass der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) wei­ter­hin genü­gend finan­zi­elle Unterstützung erhält, damit die men­schen­wür­dige Aufnahme von Flüchtlingen in den Mitgliedsstaaten gewähr­leis­tet wer­den kann.

Dementsprechend stimm­ten die Fidesz-Abgeordneten ab, dass der EU-Haushalt den Lebensunterhalt, die Arbeitssuche, die Bildung und die Integration der Migranten finan­ziert.

Aber die Fidesz-Repräsentanten ent­schie­den sich auch dafür, die Umsiedlungsprogramme und die Integration der aus der Dritten Welt kom­men­den Migranten zu unter­stüt­zen.

Die Zeitung erin­nerte daran, dass die Asylbewerber in Budapest aus die­sem AMIF-Fonds seit August 2016 (also lange nach dem Start der Anti-Migranten-Propaganda von Fidesz) Wohngeld beka­men.

Noch merk­wür­di­ger erscheint, dass nach der Abstimmung der Brüsseler EP-Abgeordnete von Fidesz, Tamás Deutsch, sofort auf die Straße ging, um ein Hetzvideo in der Art von János Lázár zu dre­hen, um zu zei­gen wie schlecht die Verhältnisse seien, die er auch kurz zuvor unter­stützte.

Quelle: alfa​hir​.hu/​2​0​1​8​/​0​3​/​1​8​/​b​r​u​s​s​z​e​l​_​m​i​g​r​a​n​s​o​k​_​t​a​m​ogata

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