Euro-Einführung muss nicht übereilt erfolgen, so Ungarns Wirtschaftsminister

Quelle MTI

Bis sich die Wirtschaftsleistung Ungarns der durch­schnitt­li­chen Entwicklung der Eurozone oder Deutschlands annä­hert, muss Ungarn die Einführung des Euro nicht beschleu­ni­gen, sagte Wirtschaftsminister Mihály Varga in einem Interview in der Samstagsausgabe der Tageszeitung Magyar Hírlap.

„Es gibt keine Eile. Heute sind wir in der Lage, alle Kriterien der Euro-Konvergenz zu erfül­len „, sagte Varga der Zeitung. Wie die Tschechische Republik und Polen hat auch Ungarn den Wechselkurs des Forint zum Euro nicht fest­ge­legt. „Dies ist eine güns­tige Position, um darin zu sein; Es liegt an uns, wenn wir uns ent­schei­den, den nächs­ten Schritt zu machen „, sagte Varga. 

Zum Thema Arbeitsplätze sagte der Minister, dass, solange nur eine Person in Ungarn arbeits­los ist, die Regierung die Verantwortung hat, mehr Arbeitsplätze zu schaf­fen, damit jeder Arbeit fin­den kann. Varga sagte, dass Ungarn Familienpolitik statt Einwanderung als die Antwort auf seine demo­gra­phi­schen Herausforderungen sieht. Er sagte, dass es bei den Wahlen am 8. April um die Frage ging, ob die Wähler eine sta­bile, wach­sende Wirtschaft gefähr­den woll­ten, indem sie in einer neuen Regierung stimm­ten.

Wie wir am Mittwoch geschrie­ben haben, hat das Wirtschaftsforschungsunternehmen Pénzügykutató seine BIP-Wachstumsprognose für Ungarn in die­sem Jahr auf 3,9 Prozent nach oben kor­ri­giert.

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