Vesegrád-Gruppe: „Mehr Kinder, weniger Migration“

Quelle: MTI

Die wirtschaftliche Entwicklung sollte Hand in Hand mit der Unterstützung von Familien gehen, sagte der Minister für Humanressourcen Zoltán Balog am Mittwoch in Budapest auf einer Podiumsdiskussion seiner vier Visegrád-Kollegen, die im Rahmen einer Konferenz „Starke Familien für ein starkes Europa“ stat­tfan­den.

Balog sagte, dass „jetzt, wo Mitteleuropa zum Motor der europäis­chen Entwicklung gewor­den ist, es entschei­dend ist, dass Familien von dieser Entwicklung prof­i­tieren“. Der Minister sagte auch, dass es zwar wichtig sei, die Geburtenzahlen zu erhöhen, aber „auf ver­ant­wor­tungsvolle Weise“ Kinder zu haben. Er fügte hinzu, dass „eine Steigerung der Wertschätzung und des Ansehens der Ehe die größte Errungenschaft der let­zten Jahre war“.

In Bezug auf die Wirtschaft stellte Balog fest, dass niedrige Löhne dazu beitru­gen, dass Ungarn ein attrak­tives Ziel für Investoren sei. Er betonte, dass „da niedrige Löhne die Wettbewerbsfähigkeit fördern, die Löhne nicht schnell erhöht wer­den kön­nen“, son­dern dass andere Bedingungen, wie die Unterbringung, verbessert wer­den müssen, wie zum Beispiel das erste Hauskäuferprogramm der Regierung.

Elzbieta Rafalska, Polens Familien- und Arbeitsministerin, sagte, dass demographis­che Probleme nicht durch Zuwanderung, son­dern durch eine höhere Geburtenzahl gelöst wer­den kön­nen, und fügte hinzu, dass ihre Regierung „bedin­gungslose“ Unterstützung für alle Familien gewährleis­tet. Sie erwäh­nte Ungarns Familienpolitik als Referenz und sagte, dass Polen von der ungarischen Regierung „viel gel­ernt“ habe.

Jana Hanzlíková, tschechis­che stel­lvertre­tende Ministerin für Sozialpolitik, sprach über eine alternde tschechis­che Gesellschaft und sagte, dass ihre Regierung sich darum bemüht, dass „Kinder in gut funk­tion­ieren­den Familien aufwach­sen“, in denen die Eltern Beruf und Privatleben vere­in­baren kön­nen.

Der slowakische Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Boris Ondrus, sagte, dass der Aufbau effizien­ter Familienhilfemechanismen für seine Regierung eine Priorität darstelle, ins­beson­dere im Hinblick auf die Bereitstellung von Anreizen für junge Menschen, Kinder zu bekom­men. Die slowakischen Maßnahmen sollen sich­er­stellen, dass „Kinder nicht zu einem Haushaltsdefizit führen“, sagte er.

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