Moskau weist ungarischen Diplomaten aus

Quelle: MTI

Laut 24​.hu hat das rus­si­sche Außenministerium den unga­ri­schen Botschafter János Balla vor­ge­la­den und ihm eine Protestliste gege­ben. Laut dem Dokument ist es eine kleine Aktion, die auf Budapests „unfreund­li­chen und unver­nünf­ti­gen Schachzug“ reagiert, eine Person der rus­si­schen Botschaft in Budapest wegen der unbe­wie­se­nen Behauptungen Großbritanniens aus­zu­spre­chen, als Reaktion folgt. 

Ungarn hat – trotz sei­ner guten Verbindungen mit Russland – den rus­si­schen Diplomaten wegen der Solidarität zwi­schen den Verbündeten, in die­sem Fall mit Großbritannien, ver­trie­ben. Wegen der Vergiftung von Sergei Skripal ver­trie­ben west­li­che Länder nach­ein­an­der rus­si­sche Diplomaten. 

Darüber hin­aus hat die NATO das Gleiche getan. Infolgedessen hat die Zahl der aus­ge­wie­se­nen Diplomaten 120 erreicht. Tatsächlich hat die bri­ti­sche Delegation bei der Organisation für das Verbot che­mi­scher Waffen (OVCW) einen rus­si­schen Vorschlag für eine gemein­same Untersuchung bezüg­lich der Vergiftung des ehe­ma­li­gen Doppelagenten Sergei Skripal und sei­nes Kollegen abge­lehnt.

Außerdem nannte die Delegation den Vorschlag sogar „per­vers“. Die OVCW dis­ku­tiert das Thema hin­ter ver­schlos­se­nen Türen in Den Haag. In der Tat hat Russland vor­ge­schla­gen, die Sitzung zusam­men­zu­ru­fen. Laut Präsident Putin plan­ten sie zwan­zig Fragen zu dis­ku­tie­ren. Britische Fachleute behaup­ten, dass Skripal und seine Tochter von dem von der Sowjetunion ent­wi­ckel­ten Novichok-Nervengift getö­tet wor­den seien.

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