Neue „Soros Universität“ bald in Wien?

Foto: Ynodrág /Wikimedia (CC0 1.0)

Viktor Orbán ist  vor kurzem mit einer über­wälti­gen­den Mehrheit von 49 Prozent bei den Parlamentswahlen in Ungarn in seinem Amt als Ministerpräsident bestätigt wor­den. Ein großer Kritikpunkt von ihm ist der in seinen Augen aus­geart­ete west­liche Liberalismus, für welchen er den mil­liar­den­schw­eren, jüdis­chen Investor Georg Soros als Negativbeispiel und Feindbild anprangert. Dessen umstrit­tene Universität in Budapest steht nun auf­grund der poli­tis­chen Entwicklung in Ungarn kurz davor, nach Wien umzusiedeln.

Viktor Orbán ist nun seit 2010 unun­ter­brochen Ministerpräsident von Ungarn. Da in dieser Zeit seine Fidesz-Partei die alleinige, sogar absolute Mehrheit innehat, kann er mit freier Hand sein Land gestal­ten. Trotz beachtlicher pos­i­tiven Entwicklungen in vie­len Bereichen gilt Ungarn nach wie vor, wie die meis­ten osteu­ropäis­chen Länder, im Vergleich mit dem Westen als armes Land mit schlechten wirtschaftlichen Bedingungen. Mitschuld hier­für gibt Ungarn dem west­lichen Liberalismus. Da Orbán Ungarn, wie er offen zugibt, zu einem sou­verä­nen Staat umge­formt hat, sei er ein Dorn im Auge der inter­na­tionalen Gemeinschaft. Insbesondere seit­ens der EU würde man die osteu­ropäis­chen Staaten, welche nicht bereit sind, ihre Souveränität und Freiheit nach Brüssel abzugeben, stets unter Druck set­zen.

Georg Soros verkör­pert dieses Feindbild von Orbán wie kein anderer. Der unter dem Namen „György Schwartz“ geborene Spekulations-Banker ist selbst in Ungarn geboren und aufgewach­sen. Er hat sich durch Aktienspielereien ein mil­liar­den­schw­eres Vermögen aufge­baut und lebt inzwis­chen an der US-Amerikanischen Ostküste mit seiner 42 Jahre jün­geren Frau. Von hier aus macht er stets auf sich aufmerk­sam, da er nicht etwa nur heim­lich seinen finanziellen Einfluss gegen sou­veräne, autoritär geführte Staaten ausübt, son­dern auch ganz offen Projekte vorstellt, wie „Compact“ berichtet, wie einen „Sieben Punkte Plan“ zur Ersetzung des Europas der Vaterländer durch eine Einwanderungszone, welche einzig und allein dem glob­alen Markt dient.

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