Von den V4-Staaten nahm letztes Jahr Ungarn die meisten Migranten auf

Quelle: MTI

Am Donnerstag veröf­fentlichte Eurostat die über Asyl und Flüchtlinge berich­t­en­den Gesamtstatistiken aus dem Jahr 2017.

2017 erhiel­ten ins­ge­samt 538.000 Menschen irgendwelchen Asylschutz in den EU-Mitgliedsstaaten, um 25% weniger, als im Jahr 2016.

Ungarn nahm 1290 Personen auf, darunter wurde für 105 Bewerbern der Flüchtlingsstatus zuerkannt, darüber hin­aus wur­den 1110 Menschen wur­den als Schutzberechtigte anerkannt, bzw. wur­den gemäß human­itären Gesichtspunkten 75 vom ungarischen Staat aufgenom­men (die Schutzberechtigten genießen fast diesel­ben Rechte, wie die Flüchtlinge).

In Ungarn fie­len 130 aufgenommene Flüchtlinge auf 1 Million Bewohner, und mit diesem Anteil ist Ungarn das zweite nachgiebig­ste Land des EU-Ostblocks, im Vergleich war bis­lang auss­chließlich Lettland etwas großzügiger, mit dem Anteil 140 Migranten fie­len auf 1 Million Landesbewohner. Unter den ehe­ma­li­gen sozial­is­tis­chen Ländern erre­ichte nur Litauen die Zahl über 100 (105/1 Million), alle anderen Länder haben entsch­ieden unter dieser Zahl geleis­tet. Die schlecht­esten Durchschnittszahlen schafften die anderen V4-Staaten. Die Slowakei, Polen und Tschechien nah­men pro­por­tional die wenig­sten Menschen auf, in diesen Ländern fie­len weniger als 20 Flüchtlinge auf 1 Million Bewohner – das ist nur ein Bruchteil des ungarischen Anteils.

Wenn wir jedoch den Anteil der aufgenomme­nen Migranten mit der Anzahl der Asylbewerber ver­gle­ichen, dann schafft es Ungarn auch nur an das Ende der Auflistung. Die ungarischen Behörden gewährten nur 31% der Asylbewerber jeglichen Schutz, noch strenger sind im Vergleich hierzu in der EU nur noch Tschechien (Schutzgewährleitung für 12%), Polen (25%) und Frankreich (29%). Großbritannien und Kroatien zeigten, ähn­lich wie Ungarn, exakt 31%-igen Aufnahmeanteil auf. Die Deutschen nah­men jeden zweiten Antragsteller auf. Die meiste pos­i­tive Beurteilung beka­men die irischen Behörden (89%), aber auch die Litauer (78%) und die Letten (74%) waren her­aus­ra­gend ent­ge­genk­om­mend.

Außer den 538.000 Menschen nah­men die EU-Länder auch 24.000 Personen aus Flüchtlingslagern außer­halb der EU durch Umsiedlungsprogramme auf. Auch Ungarn war in diesem Programm beteiligt.

Insgesamt im Fall von 1,2 Millionen Menschen beurteil­ten die europäis­chen Länder die Asylanträge pos­i­tiv, d.h. bloß die Hälfte der Bewerber erlangten Asylstatus. Von den im Jahre 2017 in Kraft getrete­nen Urteilsverkündungen waren 970.000 amts­gerichtliche Beschlüsse in erster Instanz, und weit­ere 260.000 nach Widerruf in der zweiten Instanz verkün­dete Urteile. Bei 46% Urteilsverkündung in erster Instanz und bei 36% der in zweiter Instanz beka­men die Asylbewerber Schutz als Asylberechtigte.

Der größte Teil der Flüchtlinge kam aus drei Ländern im Nahen Osten, wo Bürgerkriegszustand herrscht, in die EU: 33% aus Syrien, 19% aus Afghanistan, und 12% aus dem Irak.

Die meis­ten Migranten wur­den von den fol­gen­den Ländern aufgenom­men: Deutschland (325.000 Personen, 60% der ins­ge­samt in die EU Aufgenommenen), Frankreich (40.600), Österreich (34.000), und Schweden (31.200).

Die Hälfte von den 538.000 Flüchtlinge beka­men Asylstatus, die Anderen beka­men die Schutzberechtigung zuge­sprochen.

Im Vergleich zu der Größe ihrer eige­nen Landesbevölkerung nah­men Deutschland, Österreich und Schweden die meis­ten Migranten auf. In diesen Ländern fie­len mehr als 3000 Flüchtlinge auf 1 Million Bewohner.

Von den syrischen und eritreis­chen Bewerbern erhiel­ten fast alle einen Status, der Anteil der pos­i­tiven Beurteilung liegt in ihrem Fall bei über 90%. Die drittstärk­ste Gruppe der Aufzählung sind die Somalier, 69% von ihnen bewarb sich erfol­gre­ich. Die Hälfte von den sudanis­chen, irakischen und iranis­chen Bewerbern bekam Schutz zuge­sprochen, die Mehrheit der Staatsbürger aus allen anderen Ländern wurde abgelehnt, z.B. nur 46% der Afghanen erhiel­ten Asylrecht.

Aus Europa erhiel­ten 19% der rus­sis­chen und ukrainis­chen Bewerber Asylschutz, 9% der Kosovoer, 5%  der Albaner. Aus anderen europäis­chen Ländern wur­den nur spo­radisch Asylbewerbungen ein­gere­icht.

Quelle: Eurostat

Magyarország fogadta be tavaly messze a legtöbb menekültet a V4-ek közül – 444

Az Eurostat csütörtökön közölte a menekül­tekről szóló 2017-es összesített sta­tisztikákat. 2017-ben össze­sen 538 ezer ember kapott valam­i­lyen menekültjogi védel­met az EU tagál­la­maiban. 25 száza­lékkal kevesebben, mint 2016-ban. Magyarország 1290 embert fogadott be, közülük 105 embernek adott menekült stá­tust, 1110 főnek pedig oltal­ma­zot­tit, és 75 főt egyéb human­itárius szem­pon­tok alapján fogadott be a mag­yar állam.

 

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