Nato verstärkt den Kampf gegen ISIS – Orbán zieht mit

Quelle: MTI

Die NATO werde ihr Engagement im Kampf gegen die ter­ro­ris­ti­sche Organisation Islamischer Staat mit Schwerpunkt auf Ausbildung ver­stär­ken, sagte der Außenminister Péter Szijjártó nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag. Szijjártó sagte MTI, dass Stoltenberg seine Anerkennung für die Rolle Ungarns in der Organisation aus­ge­spro­chen habe.

Ungarn habe 200 Soldaten in der inter­na­tio­na­len Koalition gegen den IS sta­tio­niert, von denen einige eine Ausbildung absol­vie­ren. „Ich habe dem Generalsekretär ver­si­chert, dass Ungarn nicht nur mit Worten, son­dern auch mit Taten zu den Antiterrormaßnahmen der NATO bei­tra­gen wird, und wir wer­den wei­ter­hin alles in unse­ren Kräften Stehende tun, um die Sicherheit unse­res Landes und der euro­päi­schen Bürger zu gewähr­leis­ten“, sagte er.

Er sagte, dass die Regierung einen kla­ren Plan habe, die Verteidigungsausgaben des Landes laut dem ver­spro­che­nen Zeitrahmen auf 2 Prozent des BIP zu erhö­hen. Das Verteidigungsmodernisierungsprogramm des Landes, das kürz­lich begon­nen hat, wird dabei eine wich­tige Rolle spie­len, sagte er. Szijjártó sagte, dass bei einem Treffen der NATO-Außenminister am Freitag der NATO-Ukraine-Ministerausschuss auf­grund des unga­ri­schen Vetos nicht statt­fin­den werde.

Er sagte, die Ukraine habe „bru­tal“ die Rechte der unga­ri­schen und ande­rer Minderheiten, die im Land leben, gegen ihre bila­te­ra­len und inter­na­tio­na­len Verpflichtungen ver­letzt. „Ungarn kann die wei­te­ren Bestrebungen der Ukraine für die euro-atlan­ti­sche Integration nicht unter­stüt­zen, bis es seine Haltung ändert“, sagte er.

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