„Toleranz“: Deutsche Rentner müssen Haus für Muslimische Frauen verlassen

Foto: Info-DIREKT

In Bremen darf eine Gruppe von Rentnern nicht mehr in ihre Kirche. Die Begründung: mus­li­mi­sche Frauen könn­ten sich durch ihre Präsenz gestört füh­len.

Eine Gruppe von zehn Rentnern ver­an­stal­tet im Gemeindehaus der Matthias-Claudius-Gemeinde in Bremen-Neustadt schon seit sie­ben Jahren ein wöchent­li­ches Skat-Kartenspiel. Doch letzte Woche waren sie dann nicht mehr will­kom­men. Denn: An die­sem Tag sollte statt­des­sen ein „Tag des Wohlbefindens“ für allein­er­zie­hende Mütter statt­fin­den.

Da zu die­sem Tag auch mus­li­mi­sche Mütter ein­ge­la­den wur­den, die ihr Kopftuch abneh­men möch­ten, um sich wohl­zu­füh­len, durf­ten die Männer sich nicht­mehr im sel­ben Haus auf­hal­ten. Nicht ein­mal im Keller durf­ten sich die älte­ren Herren auf­hal­ten, die sich der „Bild“ gegen­über besorgt zu dem Vorfall äußer­ten.

So sagte einer aus der Runde gegen­über der Bild: „Wir Christen bekom­men in unse­rer christ­li­chen Gemeinde Hausverbot, weil hier eine mus­li­mi­sche Veranstaltung statt­fin­det.“, und ein ande­rer: „Unser Rauswurf hat mit Toleranz nichts mehr zu tun. Wir müs­sen uns in einer kirch­li­chen Einrichtung an mus­li­mi­sche Regeln hal­ten. Das macht mir Angst.“

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