Ungarn legt Österreich den „Soros-Plan“ vor

Quelle: MTI

Ungarns Außenminister sandte dem öster­re­ichis­chen Bundespräsidenten den nach dem jüdis­chen US-Milliardär George Soros benan­nten „Soros-Plan“. Dies hängt mit der Offensive zusam­men, die die ungarische Regierung gegen Soros auf­fährt. Ziel des Schreibens war es, den (ehe­ma­lig grü­nen) Bundespräsidenten zu überzeu­gen, dass es den Soros-Plan gibt. Dies wird von zahlre­ichen linken Politikern in Österreich bestrit­ten.

So langte ein Schreiben in der Kanzlei von Alexander Van der Bellen ein, das der „Presse“ vor­liegt. Auf einer A4-Seite zitiert das ungarische Außenministerium aus Artikeln, die der Milliardär als Gastkommentator teils selbst ver­fasst hat oder in denen seine Aussagen wiedergegeben wer­den.

Anlass der Zusendung war die Aussage Van der Bellens, der­nach die Völkerwanderung aus Nordafrika und dem ara­bis­chen Raum nichts mit Soros zu tun habe.  In dem Brief von Außenminister Péter Szijjártó wird betont, dass der „Soros-Plan“ in den ver­gan­genen Wochen auch in Österreich in den Mittelpunkt poli­tis­cher Debatten gerückt sei. Deswegen wolle der ungarische Minister Bundespräsident Van der Bellen „hier­mit den Soros-Plan zusenden“.

Im Wortlaut schrieb Szijjártó:

 

Exzellenz,

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

Im Zusammenhang mit ihrem Interview, veröf­fentlich t in der Wochenzeitschrift „Profil“, darf ich Ihnen hier­mit den Soros-Plan zusenden. George Soros ver­wen­det selbst das Wort „Plan“ und legt aus­führlich dar, dass er Millionen von Migranten nach Europa brin­gen und dann verteilen will. Dort ist es aufzufinden, dass George Soros die nationalen Grenzen abschaf­fen will, sowie dass nach seiner Auffassung die Europäische Union die Ansiedlung von Migranten mit bedeu­ten­den Summen unter­stützen soll und diese Summen von den Mitgliedstaaten genom­men wer­den soll­ten. 

Der Soros Plan hat in Ungarn heftige Debatten aus­gelöst, wonach die Wähler an der Parlamentswahl im April ein­deutig für die Verteidigung der Sicherheit und der Souveränität des Landes, bzw. für den Stopp der Migration sich entsch­ieden haben.

Hochachtungsvoll Péter Szijjártó

Diesem Schreiben lagen auch Zitate mit Quellenangaben bei, die die Existenz eines Soros-Plans bele­gen.

Die wichtig­sten Punkte: 

„Ansiedlung von jährlich 1 Million Migranten in Europa“

„Ständiges und verbindliches Verfahren ohne Obergrenze für die Verteilung von Migranten“

„Abbau der Grenzsperren“

„Die NGOs sollen als Sponsoren der Einwanderung auftreten“

„Finanzielle Unterstützung für Migranten, par­al­lel zur Reduzierung der vorhan­de­nen finanziellen Mittel“

In Österreich reif dieses Schreiben bei den Menschen Stirnrunzeln her­vor, da die mei­n­ungs­machen­den Massenmedien Kritik an Soros als Antisemitismus deklar­i­eren, und so eine ratio­nale, objek­tive Debatte unmöglich machen.

Orbán hinge­gen hat die Ungarn von der Existenz und der damit ein­herge­hen­den Gefahr für Europa überzeugt.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!