Immer weniger Vertrauen in deutschen Rechtsstaat

flickr.com/ JouWatch (CC BY-SA 2.0)

Seit Jahren sinkt das Vertrauen der Deutschen in den Rechtsstaat. Schon im Januar 2017 erkan­nte der dama­lige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dass das Vertrauen in den demokratis­chen Rechtsstaat erodiere. Fast einein­halb Jahre später ist das Vertrauen noch weiter geschrumpft.

Eine repräsen­ta­tive Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts pol­lytix zeigt, dass nur noch 55 Prozent der Deutschen großes oder sehr großes Vertrauen, aber 43 Prozent eher geringes oder gar kein Vertrauen mehr in die Arbeit der Justiz haben. Bezeichnend ist, dass die Jüngeren noch eher geneigt sind, an den Rechtsstaat zu glauben.

Die Älteren, die die let­zten Jahrzehnte beobachteten, ste­hen dem Justizwesen kri­tis­cher gegenüber: Während Autochthone für Verstöße mit der vollen Härte der Gesetze bestraft wer­den, gilt das für die in den let­zten Jahren Zugelaufenen viel weniger. Im Gegensatz zu den importierten Gewalttätern kön­nen sie für sich näm­lich nicht in Anspruch nehmen, „trau­ma­tisiert“, „ver­wirrt“, in ihren religiösen Gefühlen ver­letzt oder gar „haftempfind­lich“ zu sein, wie das bei Migranten gerne geschieht. Für ihre Taten liegen auch keine sozialen Ursachen vor, und ihre Sozialprognose ist nicht nur schlecht, son­dern der Gesellschaft und den Staatsanwälten völ­lig gle­ichgültig.

Weiterlesen: www.unzensuriert.de/content/0026880-Umfrage-zeigt-Nur-55-Prozent-der-Deutschen-haben-noch-Vertrauen-Justiz-und-Gerichte

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