Antifas stürmen Privatgrundstück eines Polizisten und bedrohen dessen Familie

Der Linksextremismus in Deutschland ist eines der größten nach der Ausländergewalt. Doch nun hat er eine neuer Stufe der Gefährlichkeit, Dreistigkeit und Verwerflichkeit erreicht. Im niedersächsischen Hitzacker stürmten mindestens 60, großteils vermummte, Linke das Privatgrundstück eines Polizisten.

Nach polizeilichen Angaben hatten die Angreifer zuerst versucht, die Familie des Polizisten, der zum Tatzeitpunkt garnicht zuhause war, mit lauten Parolen und bedrohlichen Gebärden einzuschüchtern versucht. Zu dem Exzess kam es nach einer Demonstration in Gorleben haben am Freitagabend.

Die alarmierte Polizei konnte mit einem Großeinsatz die zunächst geflohenen Angreifer in der Nähe des Grundstücks an einem Bahnübergang fassen. „Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten und Widerstandshandlungen“, erklärte die Polizei. Alle wurden vorläufig festgenommen, um ihre Personalien festzustellen. Sie gehören nach Polizeiangaben zur „regionalen sowie überörtlichen ‚linken Szene'“.

Einige Personen wurden in Gewahrsam genommen, alle anderen erhielten einen Platzverweis für die Stadt Hitzacker. Zwei der Männer waren am Samstag noch in Gewahrsam, weil sie zu Straftaten aufgerufen haben sollen. Eine Frau, die wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ebenfalls festgenommen worden war, wurde am Samstagmorgen entlassen.

Kritik an der Regierung kam von der Polizei: „Bei diesem gezielten Angriff auf einen Polizisten als Privatperson handelt es sich um eine neue Qualität der Gewalt gegenüber der Polizei und ihren Angehörigen. Dieser Angriff zeigt deutlich, wie weit mittlerweile die Gewalttaten gegen Polizeibeamte vorangeschritten sind und dass es Gruppen in dieser Bevölkerung gibt, die überhaupt keine Skrupel mehr haben, gegen Polizisten auch persönlich vorzugehen“, sagte der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft DPolG, Alexander Zimbehl. Er fordert eine „eindeutige Reaktion der Politik.