Die Zukunft Europas liegt in einer Lohnunion

Quelle: MTI

Jobbik fordert alle ver­ant­wortlichen ungarischen Bürger auf, sich an der europaweiten Konsultation zu beteili­gen und ihre Meinung zu der Lohndifferenz zu äußern, die die Europäische Union auseinan­der reißt. In seiner Pressekonferenz am Donnerstag sagte Jobbiks Exekutivvizepräsident und Fraktionsvorsitzender, seine Partei betra­chte die  Lohnunion Initiative als Mittel, um auf ein Schlüsselproblem aufmerk­sam zu machen, das sowohl die Europäische Union als auch mehrere EU-Mitgliedstaaten spal­ten würde.

Dieses Problem ist die Binnenmigration, die Hunderttausende und sogar Millionen junger Menschen zwingt, ihre Heimat zu ver­lassen, um ein besseres Leben und bessere Löhne zu finden. Der Oppositionspolitiker Gyöngyösi betonte, dass die hohe Arbeitslosenquote, die Unsicherheit des Lebensunterhalts und die niedri­gen Löhne durch die geringe Wettbewerbsfähigkeit bes­timmter Länder verur­sacht wur­den. Gyöngyösi stellt fest, dass die Frist für die Einholung der Unterstützungsbekundungen am 22. Mai in 5 Tagen ablaufen werde und die Anzahl der bisher gesam­melten Unterschriften etwas über 500.000 beträgt.

Obwohl diese Zahl unter der geforderten 1 Million liegt, betra­chtet Jobbik die Bürgerinitiative immer noch als Erfolg. Er erläuterte die Gründe für diese Stellungnahme und wies darauf hin, dass die Frage der Verringerung des Lohngefälles und des Grundsatzes des gle­ichen Entgelts für gle­iche Arbeit in der ersten Frage der von Emmanuel Macron und Jean-Claude ins Leben gerufe­nen europaweiten Konsultation zur Zukunft der Union behan­delt wurde.

„Die Tatsache, dass die Lohnfrage in der Konsultation ange­sprochen wird, ist für uns alle ein Erfolg; für all jene, die die Initiative unter­stützt haben, weil sie uns geholfen haben, noch mehr als unser ursprüngliches Ziel zu erre­ichen „, erk­lärte der Fraktionsführer und fügte hinzu, dass die Europäische Kommission sich an die 500 Millionen Menschen der Union wandte, um über die Zukunft Europas zu entschei­den.

Die Lohnunion sollte nach der Ansicht der Jobbik soll­ten alle ver­ant­wortlichen ungarischen Bürgerinnen und Bürger bei dieser Konsultation ihre Meinung äußern und jeden ermuti­gen, der sich für die Zukunft Ungarns inter­essiert, das Thema des gle­ichen Entgelts für gle­iche Arbeit in der Union anzus­prechen. Herr Gyöngyösi fügte hinzu, dass die Jobbik an der Konsultation teil­nehmen werde, die Teil ihrer Wahlkampagne im Europäischen Parlament sein wird.

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