Gutmenschen-Pfarrer blamiert sich mit Kopftuch in der Messe

flickr.com/ Erik (CC BY 2.0)

Pfarrer Wolfgang Sedlmeier hat mit einem Kopftuch während der Pfingstmesse am Sonntag in der Aalener Marienkirche für Aufsehen gesorgt. Um gegen die „Diskriminierung von Andersgläubigen“ zu demon­stri­eren, hielt er die Messe mit Kopftuch ab. Seine Kritik richte sich, so sagte er, „gegen eine Abgeordnete, also eine gewählte Frau, die in her­ablassender und belei­di­gen­der Weise im Bundestag von Kopftuch-Trägerinnen“ gesprochen habe.

Gemeint ist damit die AfD-Vorsitzende Alice Weidel, die in einer Rede im Bundestag ihre Position zur Kopftuchdebatte klar machte. „Doch ich kann Ihnen sagen, Burkas, Kopftuchmädchen und ali­men­tierte Messermänner und son­stige Taugenichtse wer­den unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sich­ern“. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rügte dies, weil die Verbindung von „Kopftuchmädchen“ und „Taugenichtse“ eine Diskriminierung sei.

Sedlmeier „verurteilte Menschen, die andere verurteilen, nur weil sie eine Kipa, ein Kopftuch oder eine Burka trü­gen. Lob gab es natür­lich von links und von den Massenmedien für diese „mutige Aktion“. Die Frage bleibt: Ist es mutig, mit dem Strom zu schwim­men und sich zum ulti­ma­tiven Kniefall vor dem Islam hin­reißen zu lassen? Die Kirche ist nicht die let­zte Bastion des Abendlandes, son­dern das tra­di­tionelle Deutschtum.

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