Gutmenschen-Pfarrer blamiert sich mit Kopftuch in der Messe

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Pfarrer Wolfgang Sedlmeier hat mit einem Kopftuch während der Pfingstmesse am Sonntag in der Aalener Marienkirche für Aufsehen gesorgt. Um gegen die „Diskriminierung von Andersgläubigen“ zu demonstrieren, hielt er die Messe mit Kopftuch ab. Seine Kritik richte sich, so sagte er, „gegen eine Abgeordnete, also eine gewählte Frau, die in herablassender und beleidigender Weise im Bundestag von Kopftuch-Trägerinnen“ gesprochen habe.

Gemeint ist damit die AfD-Vorsitzende Alice Weidel, die in einer Rede im Bundestag ihre Position zur Kopftuchdebatte klar machte. „Doch ich kann Ihnen sagen, Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern“. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rügte dies, weil die Verbindung von „Kopftuchmädchen“ und „Taugenichtse“ eine Diskriminierung sei.

Sedlmeier „verurteilte Menschen, die andere verurteilen, nur weil sie eine Kipa, ein Kopftuch oder eine Burka trügen. Lob gab es natürlich von links und von den Massenmedien für diese „mutige Aktion“. Die Frage bleibt: Ist es mutig, mit dem Strom zu schwimmen und sich zum ultimativen Kniefall vor dem Islam hinreißen zu lassen? Die Kirche ist nicht die letzte Bastion des Abendlandes, sondern das traditionelle Deutschtum.