Pulkau: Volkschuldirektorin nimmt Eltern wegen Abschiebung in moralische Geiselhaft

Foto: Braveheart / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Pulkau ist eine kleine Stadtgemeinde im niederöster­re­ichis­chen Weinviertel mit rund 1.500 Einwohnern. Und eben­dort hat es sich die Direktorin der örtlichen Volksschule gemein­sam mit der Diakonie zur Aufgabe gemacht, die Abschiebung einer aus­reisepflichti­gen tschetschenis­chen Familie zu hin­tertreiben.

Eines seiner Hauptziele, die Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) definiert hat, ist es, im unter seinen Vorgängern außer Fugen ger­ate­nen Fremdenwesen wieder für Ordnung zu sor­gen. Unsere Grenzen wer­den an neu­ral­gis­chen Stellen kon­trol­liert und aus­reisepflichtige Personen ver­stärkt außer Landes gebracht. Um 38 Prozent sind im Vergleich zum Vorjahr die Abschiebungen bere­its angestiegen. Sehr zum Missfallen von Personen und Institutionen, die Islamisierung und Bevölkerungsaustausch weiter vorantreiben wollen.

Viele Eltern staunten nicht schlecht, als sie ein Schreiben von Volksschuldirektorin Maria M. erhiel­ten, dessen Inhalt eigentlich so gar nichts mit Schule oder Unterricht zu tun hat.

„Dringend!!! Unterstützung gegen dro­hende Abschiebung“, lautete der Betreff  des Schreibens der Volksschuldirektorin an alle Eltern, das unzen­suri­ert vor­liegt. Zwei Schülerinnen der Schule bräuchten Hilfe, da ihrer Familie die Abschiebung drohe. Dabei lobpreist Frau M. ihre Schützlinge in den höch­sten Tönen. „Gut inte­gri­ert“ sollen die Kinder sein und schon „inten­sive Freundschaften“ geschlossen haben. Und selb­stver­ständlich soll es sich bei der tschetschenis­chen Familie um „hil­fs­bere­ite und sehr fleißige“ Menschen han­deln, die hierbleiben und arbeiten woll­ten. Frau M. informiert weiter, dass in der Aula eine Unterstützungserklärung aufliegen würde, welche die Eltern prak­tis­cher Weise dort gle­ich unter­schreiben kön­nten, wenn sie die Kinder zur Schule brächten.

Damit posi­tion­iert sich die Schulleiterin gegen das Ergebnis eines offen­sichtlich abgeschlosse­nen, jahre­lan­gen Asylverfahrens, das für die Tschetschenen neg­a­tiv geen­det hat.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0026908-Pulkau-Volkschuldirektorin-nimmt-Eltern-wegen-Abschiebung-moralische-Geiselhaft

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