Ungarn ist bereit, die Grenzen Europas zu schützen

Quelle: MTI

Ungarn sei bereit, die Grenzen der Länder ent­lang der neuen Migrationsroute durch die Entsendung von Polizeieinheiten bei Bedarf zu schützen, sagte der Chefsicherheitsberater des Premierministers am Donnerstag. Die neue Einwanderungsroute startet von Albanien aus und führt über Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien nach Österreich und Italien, teilte György Bakondi dem öffentlich-rechtlichen Sender M1 mit.

Bei einem Treffen am Mittwoch, das sich auf den Schutz der Grenzen der Länder ent­lang der neuen Route konzen­tri­erte, stimmten die Polizeichefs der west­lichen Balkanländer darin überein, dass die Grenzen durch das Militär geschützt wer­den soll­ten, sagte er. Die Innenminister der Länder des west­lichen Balkans wür­den sich bald tre­f­fen, um über die Unterstützung der Grenzschutzbemühungen zu entschei­den, sagte Bakondi.

Er sagte, dass eine wach­sende Zahl von ille­galen Einwanderern über die türkisch-griechis­che Grenze nach Europa ein­reiste, wobei die Mittelmeerpassage weniger aktiv gewor­den sei. Die Zusammensetzung der Staatsangehörigkeit von Migranten, die in Europa ankom­men, hat sich eben­falls geän­dert, da immer mehr iranis­che, banglade­schis­che, pak­istanis­che und afghanis­che Staatsbürger ver­suchen, den Kontinent zu erre­ichen, fügte Bakondi hinzu.

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