Bedingungen außergewöhnlich schlecht: ungarische Arbeiter wollen ins Ausland

Quelle: MTI

Alleinstehende männliche Fachkräfte im Alter zwis­chen 20 und 39 Jahren stellen die größte Gruppe von Ungarn dar, die beab­sichti­gen, im Ausland zu arbeiten, berichtete die Tageszeitung Világgazdaság am Freitag. Rund fünf Prozent der Befragten zwis­chen 15 und 74 Jahren gaben an, dass sie bereit wären, in den näch­sten zwei Jahren ins Ausland zu gehen, während 84 Prozent sagten, sie hät­ten keine der­ar­ti­gen Pläne, heißt es in einer Studie des Statistischen Zentralamtes.

Rund 80 Prozent sagten, sie wür­den sich auch in Ungarn nicht zu Arbeitszwecken bewe­gen. Von denen, die im Ausland arbeiten wollen, pla­nen 46 Prozent mehr als zwei Jahre und 14 Prozent wollen nicht nach Ungarn zurück­kehren. Im ver­gan­genen Jahr gaben 109.000 Menschen oder 2,5 Prozent der Beschäftigten an, im Ausland gear­beitet zu haben. Die Zahl der Ungarn, die im Ausland arbeiten, ist im Laufe eines Jahres um 7.000 zurück­ge­gan­gen, aber das waren immer noch 29.000 mehr als vor fünf Jahren, heißt es in der Zeitung. Die meis­ten aus­ländis­chen Arbeitnehmer waren Männer im Alter von 25 bis 44 Jahren mit einem Berufsabschluss und 85 Prozent arbeit­eten in Österreich, Deutschland und Großbritannien. Die meis­ten Arbeiter seien aus den Landkreisen Győr-Moson-Sopron, Borsod-Abaúj-Zemplén und Vas ins Ausland gegan­gen, ebenso aus Budapest.

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