Frankreichs Polizei bricht vor dem Straßenkrieg zusammen

Von David Monniaux - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2069321

Ein Bericht, der let­zte Woche vom franzö­sis­chen Senat übergeben wurde, warnt davor, dass die Sicherheitskräfte im Land am Rande des Zusammenbruchs ste­hen.

Der Bericht, der let­zte Woche veröf­fentlicht wurde, befand Frankreichs Sicherheitsdienste für in der Nähe einer Bruchstelle und forderte die Präsidentschaft auf, schnell zu han­deln. „Wir ste­hen kurz vor einer Implosion“, warnt einer der Autoren.

Der Bericht wurde nach einer Reihe von Selbstmorden bei Polizeibeamten im Herbst 2017 ange­ord­net. Hintergrund ist eine eskalierende Gewaltspirale in Verbindung mit Unterfinanzierung.

Zwei franzö­sis­che Senatoren geben Alarm – Warnung vor einer „Krise“, einem „all­ge­meinen Unwohlsein“ und einem „Bedeutungsverlust“ – in dem Bericht, der dem Senat am 3. Juli vorgelegt wurde.

„Wir ste­hen kurz vor der Implosion. Die Polizei und die Gendarmerie waren noch nie in solch einem Zustand. Vor allem gibt es einen schreck­lichen Mangel an Ausrüstungsinvestitionen. Polizeigebäude sind alt und oft min­der­w­er­tig „, sagt der franzö­sis­che Senator François Grosdidier.

Er fährt fort: „Wir laufen Gefahr, dass die Sicherheitsdienste nicht mehr funk­tion­ieren. Viele von ihnen sind am Bruchpunkt. Die Polizei wird angesichts immer heftigerer Bedrohungen gezwun­gen, mit weniger Ressourcen zu arbeiten. “

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