FIFA: Hübsche Damen bei WM zu „sexistisch“

Facebook.com/ 9gag (Screenshot)

Nach gut gebauten Damen auf Werbeplakaten, Bikiniauftritten selbst bei Misswahlen (!) in den USA und Hostessen bei Formel-1-Rennen (in Spielberg sogar im züchti­gen „Dirndl“) sind jetzt hüb­sche Zuschauerinnen dran, die den Unmut linker Spießer erre­gen. Der Quantensprung in Richtung längst über­wun­den geglaubter Prüderie: Jetzt stören nicht nur Damen, die auf­grund ihrer Schönheit präsen­tiert wer­den, son­dern offen­sichtlich auch Frauen, nur weil sie hüb­sch und sexy ausse­hen. Zu viel für eine „offene“ Gesellschaft „fortschrit­tlicher“ Prägung, auch hier müssen Regeln samt Zensur her.

FIFA will „gegen die Dinge vorge­hen, die falsch sind“

Die FIFA will Bilder von attrak­tiven weib­lichen Fans in Zukunft unterbinden, um den „Sexismus“ zu bekämpfen, da man während der WM 2018 beobachtet habe, dass viele der nationalen Regieteams ein Augenmerk auf attrak­tive Frauen auf der Tribüne gerichtet hät­ten. Internationale Sender wur­den angewiesen, nicht zu viele attrak­tive Frauen zu zeigen, die auf den Zuschauerrängen der Spiele feiern.

„Wir haben es mit einzel­nen Sendern gemacht. Wir haben es mit unseren Host-Broadcast-Diensten gemacht“, sagte Federico Addiechi, FIFA-Diversity-Chef. Er fügte hinzu, dass die FIFA noch nicht „proak­tiv“ in Bezug auf die Politik sei, aber man würde „gegen die Dinge vorge­hen, die falsch sind“. Und falsch ist offen­sichtlich, wenn man hüb­sche Mädchen im TV sieht.

Fotoagentur übt Selbstkritik und unter­sucht sich selbst

Die „hot female fans“ sind in der Berichterstattung der Weltmeisterschaft weit ver­bre­itet. Während der Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 kam die Fotoagentur Getty Images unter Beschuss, nach­dem sie eine Fotogalerie „der heißesten Fans bei der WM“ veröf­fentlicht hatte. Ein „bedauer­licher Fehler in der Beurteilung“, wie die Agentur reumütig erkan­nte und sagte, eine interne Untersuchung würde gemacht wer­den, meldet hollywoodreporter.com.

„Sexismus“ löst „Rassismus“ als Hauptproblem im Fußball ab

Vor Russland 2018 gab es die weit ver­bre­it­ete Befürchtungen, dass Rassismus und Homophobie beim diesjähri­gen Turnier die drän­gend­sten Probleme sein wür­den. Stattdessen ist es der „Sexismus“, der jetzt am meis­ten Kopfzerbrechen bere­itet, so Fare Network, eine Organisation, die die Ungleichheit im Fußball bekämpft.

 

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0027208-FIFA-weist-WM-Regie-zurecht-Zu-viele-attraktive-Frauen-auf-der-Tribuene-im-Fernsehen

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