Nach Weltmeisterschaftsgewinn: Frankreich im Anarchiezustand

Nach dem Gewinn der FIFA-Weltmeisterschaft in Frankreich sind gewalt­tätige Ausschreitungen aus­ge­brochen. Banden mul­ti­kul­tureller Jugendlicher began­nen in franzö­sis­chen Städten wie Paris, Lyon und Marseille zu ran­dalieren.

In Paris, wo eine Bar ver­wüstet und ein Laden geplün­dert wurde, bekommt die Polizei die Jugendlichen nicht mehr in den Griff. Die Unruhen bre­it­eten sich vom berühmten Arc de Triomphe aus auf andere Teile der franzö­sis­chen Hauptstadt aus.

In Lyon wurde die fes­tliche Atmosphäre getrübt, als ein Mob von Jugendlichen Stadtmobiliar zer­störte, Mülltonnen in Brand set­zte und die Polizei angriff. Tränengas wurde ver­wen­det, um sie zu kon­trol­lieren. Aus Marseille ent­stand Filmmaterial, in dem ran­dalierende Jugendliche einen Bus van­dal­isieren und auf der Straße Feuer ent­fachen.

Es gab zahlre­iche Zwischenfälle in anderen Städten wie Grenoble, Rouen, Le Havre, Nizza, Cannes, Straßburg und Nantes, da sich die Anarchie in ganz Frankreich aus­bre­it­ete.

Vor dem Wochenende kündigte Frankreich bere­its an, dass 110.000 zusät­zliche Sicherheitskräfte benötigt wür­den, um die Öffentlichkeit während des Nationalfeiertags am 14. Juli und des heuti­gen Weltcupfinales zu schützen.

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