Ungarn: Sonderstatus des UK nach dem Brexit

Quelle: MTI

Das Vereinigte Königreich wird „kein ein­facher Nicht-EU-Staat“ und sollte nach seiner Scheidung aus dem Block einen beson­deren Status genießen, da es gemein­same Wurzeln und his­torische, wirtschaftliche und soziale Bindungen zur Europäischen Union so der ungarische Staatssekretär für EU-Angelegenheiten. Nach einem Ministertreffen über die rechtlichen Besonderheiten des Brexit sagte Szabolcs Takács, dass „Sonderlösungen“ für das Vereinigte Königreich keinen Präzedenzfall für andere Mitgliedstaaten schaf­fen kön­nten, um den freien Binnenmarkt oder die Umsetzung der EU-Grundfreiheiten einzudäm­men.

Die erwor­be­nen Rechte der EU-Bürger in Großbritannien soll­ten nach dem Brexit erhal­ten bleiben, sagte er. Ungarn fordert die „stärk­ste mögliche Zusammenarbeit“ in den Bereichen Verteidigung und Wirtschaft sowie Sicherheit, Innovation und Kultur, so Takács. Obwohl „es vernün­ftig ist, sich auf mehrere Szenarien vorzu­bere­iten“, soll­ten die Gespräche eine „gute, vernün­ftige und fortschrit­tliche Vereinbarung anstreben, die den Interessen Ungarns entspricht“, sagte er.

Die Aufrechterhaltung der poli­tis­chen und wirtschaftlichen Stabilität Irlands liege im Interesse sowohl Ungarns als auch der EU, fügte er hinzu, und es müssten strenge Kontrollen an der inner­irischen Grenze ver­mieden wer­den. Wie wir im Juni geschrieben haben, müssen EU-Bürger drei ein­fache Fragen beant­worten, wenn sie nach dem Brexit im Land bleiben wollen. Sie müssen ihren Personalausweis vor­legen, Fragen dazu beant­worten, ob sie strafrechtliche Verurteilungen haben und ob sie in Großbritannien leben. Quelle: MTI

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