Ungarn fördert weiterhin EU-Integration von Serbien

Quelle: MTI

Ungarn sieht weit­er­hin Unterstützung für die EU-Integration Serbiens als Priorität, sagte Außenminister Péter Szijjártó MTI am Freitag tele­fonisch aus Belgrad / Nándorfehérvár. Szijjártó führte Gespräche mit Präsident Aleksandar Vucic, Energieminister Aleksandar Antic und der EU-Integrationsministerin Jadranka Joksimovic.

Die Europäische Kommission habe 2025 als Beitrittsdatum Serbiens fest­gelegt, was Ungarn als zu spät betra­chtet, sagte Szijjártó. Ungarn wird Österreich, das die rotierende Präsidentschaft der Union innehat, vorschla­gen, dass alle 21 verbleiben­den Kapitel im Dezember für Verhandlungen geöffnet wer­den, sagte er. Sowohl Ungarn als auch Serbien betra­chten die eth­nis­chen Minderheiten der anderen als Vorteil, sagte Szijjártó und fügte hinzu, dass die ser­bis­che Minderheitenpolitik anderen Nationen in der Region als Beispiel dienen kann, die sich um die EU-Mitgliedschaft bemühen.

Ungarn setzt sein wirtschaftliches Entwicklungsprogramm in Vojvodina fort, sagte Szijjártó. Das Land habe ins­ge­samt 22 Milliarden Forint (68,2 Millionen Euro) aus­gegeben, um 23 Großinvestitionen und fast 6.500 KMU, die von den Vojvodina-Ungarn betrieben wer­den, zu unter­stützen. Die Parteien erörterten auch die Eröffnung neuer Grenzübergänge, um Engpässe an der gemein­samen Grenze zu ver­ringern. 

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