Das Chemnitz-Paradoxon

Facebook.com/ Dubravko Mandic (Screenshot)

Am Wochenende des Chemnitzer Stadtfestes stach ein deutscher Neonazi, erkennbar durch seine Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke einen Flüchtling nieder, der Frauen vor Vergewaltigern schützen wollte. Dabei wur­den auch zwei weit­ere unschuldige Migranten lebens­ge­fährlich ver­letzt, sodass sie nach wie vor in Lebensgefahr schweben. Die Polizei erwog einen Haftbefehl, den sie dann auch aus­gab, gegen die zwei Tatverdächtigen, einen Sachsen und einen Thüringer.

Der Bund sowie das Land Sachsen beratschla­gen, wie das „Rechtsextremismusproblem in ganz Deutschland“ in den Griff zu bekom­men wäre, für Freitag sind Lichterketten in allen deutschen Großstädten geplant, an denen sich auch die Spitzenpolitiker beteili­gen wer­den.

Als Reaktion darauf zogen in Chemnitz Migranten aus allen Teilen Deutschlands durch Chemnitz, um gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu demon­stri­eren. Die Grünen und die Linke riefen zu Protestkundgebungen auf, an denen 8.000 – 10.000 Personen teil­nah­men.

Merkels eigens ein­berufene Pressekonferenz zu diesem Vorfall war geprägt von Trauerbekundungen, die Bürgermeisterin von Chemnitz wün­schte der Familie Kraft für die Zukunft, und ver­sprach, sich gegen Verbrechen dieser Art (Messerstechereien) stark zu machen.

Die Antifa unter­stützte den Protest der Ausländer, und marschierte im schwarzen Block mit den Migranten mit. Unter dem Transparent mit der Aufschrift „Nie wieder Deutschland – ihr fürchtet euch zu Recht!“ machten sie, gemein­sam mit gewalt­bere­iten Ausländern, Jagd auf umste­hende Deutsche.

Die Reaktion auf den Protest in den Medien war durch­wegs pos­i­tiv: „Migranten gegen rechte Gewalt – Flüchtlinge wehren sich“ titelte beispiel­sweise die „Welt“. Unter „Warum die linke Gewalt gegen Messernazis gerecht­fer­tigt ist“ recht­fer­tigte die Taz in einem Onlineartikel die Gewaltvorfälle bei den Protesten. Die Bürgermeisterin von Chemnitz sprach von weni­gen gewalt­bere­iten, aber vor allem ver­nach­läs­sig­baren, da keiner zu Schaden kam, Einzeltätern im schwarzen Block, an denen man den Prostest nicht fest­machen dürfe, über­haupt sei die Reaktion ja mehr als ver­ständlich.

In der Folge wird es in ganz Deutschland zu Hausdurchsuchungen bei NPD-Politikern kom­men, ver­schiedene Vereine, unter ihnen die Identitäre Bewegung, und die Bürgerbeweung Pegida wer­den ver­boten.

So, oder so ähn­lich würde die ganze Situation ausse­hen, würde der erste Absatz stim­men. So war es aber nicht. Stattdessen stachen Flüchtlinge Deutsche nieder, die zu Protesten aufriefen. Und trotz­dem schaf­fen es Medien und Regierung den Deutschen die Schuld zu geben. Paradox, oder?

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!