„Die Grünen“ zerfallen in Wien

Foto: Guenther Z / Wikimedia (CC BY 3.0)

Seit 20. August kön­nen sich Interessenten melden, die bei der näch­sten Wien-Wahl als grüner Spitzenkandidat fungieren möchten. Eine Parteimitgliedschaft oder ein Mandat sind dafür nicht nötig.

Bisher haben sich lediglich zwei Interessierte gemeldet: Der Zögling von Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Peter Kraus, und der Klubobmann im Rathaus, David Ellensohn, bewer­ben sich für diesen Posten. Im Vorfeld als Kandidaten gehan­delte Personen wie die Frauensprecherin Ewa Dziedzic lehn­ten ein Antreten im Kampf um die Listenspitze in den let­zten Tagen ab. Außer MariaVassilakou; sie meldete sich via SMS und teilte mit, dass sie „erst in ein paar Tagen an die Oberfläche“ tauchen werde. Es eilt ja nicht, die Kandidatensuche dauert noch bis 4. September.

Aber es man­gelt nicht nur am Interesse an Listenplatz eins (oder der Schlammschlacht darum). Auch an der Teilhabe an der Wahl des Spitzenkandidaten an sich besteht kaum Interesse – und das bei jener Partei, die sich der „Partizipation“, also dem Mitreden bei allem und jedem, mit Haut und Haar ver­schrieben hat.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0027597-Desaster-Erst-zwei-Kandidaten-und-410-Registrierungen-fuer-gruene-Spitzenwahl-Wien

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