Die ungarisch-russischen Beziehungen werden bald von Erfolg gekrönt sein

Quelle: MTI

Die ungarisch-rus­sis­chen Beziehungen wer­den bald von Erfolgsgeschichten geprägt sein, nach­dem sich Außenminister Péter Szijjártó nach einem Gespräch mit seinem rus­sis­chen Amtskollegen Sergej Lawrow am Mittwoch in Moskau über viele Jahre im Abschwung befun­den hatte. Die bei­den Länder haben vere­in­bart, dass Ungarn ab 2020 mehr als 4 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland importieren wird, sagte der Minister.

Ein Direktflug wird zwis­chen Budapest und Kasan starten und ein ungarisch-rus­sis­ches Konsortium hat einen Vertrag über mehr als 1 Milliarde Euro für die Lieferung von 1.300 Passagierwaggons nach Ägypten unterze­ich­net, fügte er hinzu. Ungarn und Russland wür­den auch beim Aufbau eines mit­teleu­ropäis­chen Onkologiezentrums in Budapest zusam­me­nar­beiten, fuhr er fort und ergänzte, dass die Internationale Investitionsbank auch ein Zentrum in der ungarischen Hauptstadt ein­richten werde.

Szijjártó stellte fest, dass diese Vereinbarungen in seinen Gesprächen mit drei rus­sis­chen Ministern in den let­zten Tagen erre­icht wur­den. In dieser Woche traf Szijjártó auch den rus­sis­chen Energieminister Alexander Novak und Industrieminister Denis Manturov. Als Antwort auf eine Frage stellte der Minister fest, dass der rus­sis­che Präsident Wladimir Putin zusam­men mit den Führern wichtiger wes­teu­ropäis­cher Energieunternehmen wie Total, Enel und Shell an dem Hauptevent der rus­sis­chen Energiewoche in Moskau teilgenom­men habe.

Diese Unternehmen arbeiten mit dem rus­sis­chen Energieriesen Gazprom am Bau der Nord Stream 2-Pipeline zusam­men. „Also, dieser große Schritt wird in Verbindung mit der Energiesicherheit Westeuropas unter­nom­men wer­den, und wir wür­den uns freuen, wenn auch ein großer Schritt bezüglich der Energiesicherheit in Mitteleuropa gemacht würde“, sagte Szijjártó. „Und wir fordern auch das Recht, Gas über eine neue Versorgungsroute zu importieren, genauso wie die wes­teu­ropäis­chen Länder im Norden.“

„Wir fordern, dass Westeuropa und Brüssel uns den Zugang zu einer neuen Versorgung nicht unmöglich machen soll­ten Route aus dem Süden „, sagte er. Der Minister sagte, Westeuropa sollte den mit­teleu­ropäis­chen und Balkanländern, die Gas aus der zweiten Linie der türkischen Gaspipeline importieren wollen, nicht im Weg ste­hen. Lawrow sagte, Russland sei schon immer ein zuver­läs­siger Energielieferant gewe­sen.

Die Einwände gegen die Entwicklung der rus­sisch-europäis­chen Zusammenarbeit seien vor allem „in Übersee“ laut gewor­den. Lawrow äußerte die Hoffnung, dass die europäis­chen Staaten unab­hängig und basierend auf wirtschaftlichen und nicht-poli­tis­chen Erwägungen über den Gasimport entschei­den wer­den. Die Minister verpflichteten sich auch zur Zusammenarbeit im Interesse der ver­fol­gten Christen im Nahen Osten.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!