Orbán: Europa befindet sich in einem Kulturkampf

Quell: Visegrádpost.com

Anlässlich der Einweihung des neu gestal­teten Kulturzentrums Budai Vigadó im ersten Bezirk Budapests erk­lärte Premierminister Viktor Orbán, dass Europa und nicht Ungarn in einen Kulturkrieg ver­wick­elt sei. „Dieser europäis­che Kulturkrieg ist der Kampf für unsere eigene Kultur“, sagte der Premierminister.

„Manchmal höre ich, dass in Ungarn ein Kulturkrieg stat­tfindet“, sagte Orbán. „Ich ver­mute, dass das Ringen um Position und die Debatten in den Zeitungen zwis­chen den ver­schiede­nen Kulturphilosophien Teil der natür­lichen Ordnung des mod­er­nen Lebens sind.“ Orbán sagte, die kul­turelle Situation in Ungarn kön­nte besser als „Kulturfrieden“ beze­ich­net wer­den.

„Bald wird es völ­lige Übereinstimmung darüber geben, dass unsere Zukunft auf Familie, Arbeit und der Wiedervereinigung der Nation auf­bauen muss“, sagte Orbán. Er sagte, die Europäer wür­den andere Kulturen und ihre Vertreter respek­tieren, aber „nie­mand kann uns zwin­gen, dies als Verzicht auf unsere eigene Kultur und Unterwerfung unter eine andere Kultur zu betra­chten“.

„In unserem eige­nen Land – und das gilt sowohl für Europa als auch für Ungarn – möchten wir nach den Regeln und Werten unserer eige­nen Kultur leben“, sagte der Premierminister. Er argu­men­tierte, dass, wenn die his­torischen und kul­turellen Grundlagen Ungarns ver­schwinden wür­den, „wenn wir den kul­turellen Untergrund erset­zen“, Europa „wie ein Kartenhaus zusam­men­brechen würde“.

Die Ungarn kön­nen diese Gefahr spüren, sagte er. „Wir wer­den also auf­ste­hen und erk­lären, wer wir sind und was wir von Gott, der Heimat und der Familie hal­ten und welche Auswirkungen die Ungarn auf das europäis­che Leben haben“, sagte Orbán. „Wenn nicht, wer­den wir einer schle­ichen­den paneu­ropäis­chen kul­turellen Selbstverleugnung zum Opfer fallen.“

Er sagte, die Zukunft eines Landes sei nicht nur durch seine wirtschaftliche und mil­itärische Stärke und seinen poli­tis­chen Einfluss bes­timmt, son­dern auch durch seine „kul­turelle Leistung“. . Orbán argu­men­tierte, dass jeder für die Kultur aus­gegebene Forint eine „Investition in eine ungarische und christliche, mit anderen Worten, eine europäis­che Zukunft“ sei. Orbán sagte, die Regierung habe 7,5 Milliarden Forint (23,2 Millionen Euro) für die Renovierung der Budai Vigadó aufgewen­det, die als Sitz des Ungarischen Kulturerbe-Hauses dient.

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