„No-Deal-Brexit“ wäre schlecht für GB und EU

Quelle:MTI

Ein No-Deal-Brexit ohne Handelsverträge würde die übri­gen Mitgliedstaaten der Europäischen Union schwer  wirtschaftlich ver­let­zen, da das Vereinigte Königreich die fün­ft­größte Volkswirtschaft der Union hat, sagte der Außenminister Ungarns am Donnerstag gegenüber BBC News.

Für Ungarn ist es offen­sichtlich, dass das Vereinigte Königreich eine Vereinbarung mit der EU über den Austritt aus der Union tre­f­fen muss, sagte Péter Szijjártó in Brüssel. Das Scheitern eines Brexit-Abkommens wäre auch eine „sehr schlechte Nachricht“ in Bezug auf die Sicherheitszusammenarbeit zwis­chen der EU und dem Vereinigten Königreich und die aktuellen Sicherheitsherausforderungen, mit denen der Block kon­fron­tiert ist.

Deshalb sei es für die bei­den Seiten entschei­dend, alles zu tun, damit die Brexit-Gespräche zu einem Deal führen. Ungarn wolle ein faires Brexit-Abkommen, das für das Vereinigte Königreich und die EU vorteil­haft sei, sagte Szijjártó. Ungarns Interesse liegt auch in den Gesprächen, die mit dem tief­sten und umfassend­sten Freihandelsabkommen abschließen, fügte der Minister hinzu. Wenn ein solcher Handel scheit­ert, wird der Handel der EU im Vereinigten Königreich mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) fort­ge­setzt.

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