Nach Zwischenfall an bosnisch-kroatischer Grenze: Alarmstufe an ungarischer Grenze erhöht

Quelle: MTI

Die Regierung hat nach einem kür­zlichen Zwischenfall mit ille­galen Migranten an der bosnisch-kroat­is­chen Grenze die Alarmstufe an der Südgrenze Ungarns erhöht, sagte Lajos Kósa, aus dem Verteidigungs- und Strafverfolgungsausschuß des Parlaments, am Samstag in Mohács in Südungarn.

„Was an der bosnisch-kroat­is­chen Grenze in Bihac passiert ist, darf hier nicht passieren“, sagte Kósa gegenüber Journalisten, nach­dem sie die Grenze von Ungarn, Serbien und Kroatien besucht hat­ten. Bihac wieder­holte den Konflikt in Röszke an der ungarisch-ser­bis­chen Grenze im Jahr 2015 und fügte hinzu, dass NGOs, die ille­gale Migration organ­isieren und nicht zuletzt vom US-Milliardär George Soros finanziert wer­den, den Weg für die ille­gale Einreise von Migranten ebneten die EU an der bosnisch-kroat­is­chen Grenze.

Kósa sagte, dass derzeit etwa 70.000 Migranten in Richtung Westeuropa auf der Balkanroute warten. Allein am Freitag habe die ungarische Polizei 23 ille­gale Einreisende erwis­cht, fügte er hinzu. Polizeihubschrauber patrouil­lieren zweimal täglich an der ser­bis­chen Grenze und elek­tro­n­is­che Geräte überwachen jede „organ­isierte Bewegung“ auf der anderen Seite der Grenze, sagte er. Staatssekretär für Verteidigung Szilárd Németh sagte, dass 1.200 Soldaten bereit seien, inner­halb von 24 Stunden an der Grenze einge­setzt zu wer­den, und weit­ere 1.100 inner­halb von 72 Stunden.

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