Die Fidesz wird nicht aus der EVP austreten

Quelle: MTI

Die Regierung Ungarns hat die Forderung des ehe­ma­li­gen finnis­chen Premierministers Alexander Stubb an die Europäische Volkspartei, die Ausweisung von Fidesz in Betracht zu ziehen, zurück­gewiesen. Er erk­lärte, seine Weigerung, die „Einwanderungspolitik der Liberalen“ zu unter­stützen, sei der Grund für die poli­tis­chen Angriffe gegen Ungarn.

Stubb, der mit dem deutschen Manfred Weber um den Spitzenkandidaten der EVP für die Wahlen zum Europäischen Parlament konkur­ri­ert, sagte dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ am Samstag in einem Interview, dass der ungarische Premier Viktor Orbán die Werte der EVP nicht ver­lassen müsse, wenn er die Werte der EVP nicht respek­tiere.

Stubb sagte, er „toleriere keine Intoleranz“ und nan­nte Orbans „Einschränkungen“ für das Recht auf Versammlung und akademis­che Freiheit „inakzept­abel“. Das Regierungsinformationszentrum wieder­holte, dass Orbán und Fidesz die Wahl von Manfred Weber als Spitzenkandidaten der EVP unter­stützen wer­den. „Nächste Woche wird die Europäische Volkspartei eine wichtige Entscheidung tre­f­fen, wenn sie ihren Spitzenkandidaten für die Wahlen zum Europäischen Parlament im näch­sten Jahr auswählt“, sagte das Zentrum in einer Erklärung.

„Alexander Stubb ist der Kandidat des lib­eralen Armes der EVP und hat eine aus­geze­ich­nete per­sön­liche Beziehung zu George Soros“, fügte er hinzu. „Fidesz gehört zum christlich-demokratis­chen Flügel der EVP. Ungarn wird ange­grif­fen und kri­tisiert, weil Viktor Orbán und Fidesz die Einwanderungspolitik des lib­eralen Flügels nicht unter­stützen“, heißt es in der Erklärung.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!