Tausende Migranten in Bosnien wollen Grenze durchbrechen

Foto: Joachim Seidler, photog_at / flickr (CC BY 2.0)

In Bosnien haben sich nahe der kroat­is­chen Grenze tausende Einwandererver­sam­melt. Vielfach wird die Zahl 20.000 genannt, laut ARD, der sich auf die UNHCR beruft, seien es jedoch „nur“ 5.000. Die Zahl der Migranten nimmt ständig zu, ihre genaue Zahl ist schwer zu schätzen. Ziel der Einwanderer ist es, die Grenze nach Kroatien zu durch­brechen, um ille­gal nach Deutschland oder Skandinavien zu gelan­gen.

Die Einwanderer hal­ten sich vor allem in den gren­z­na­hen bosnis­chen Städten Velika Kladuša und Bihać auf. Viele zel­ten im öffentlichen Raum oder nehmen leer­ste­hende Gebäude in Beschlag. Inzwischen wurde ihnen aber auch eine kom­fort­able Unterkunft errichtet, wo sie Essen, Internetzugang und medi­zinis­che Versorgung erhal­ten. Sofort gab es allerd­ings Beschwerden über eine ange­blich man­gel­nde Qualität der Unterbringung und des Essens.

Die Migranten sind laut öster­re­ichis­chem Innenministerium zu 95 Prozent junge Männer und stam­men haupt­säch­lich aus Pakistan. Ebenfalls stark vertreten sind Algerier, Marokkaner und Iraner. Fast alle seien zudem mit Messern bewaffnet.

Etwa hun­dert Migranten haben bere­its am 24. Oktober ver­sucht, die Grenze nach Kroatien gewalt­sam zu durch­brechen. Dabei grif­fen sie die kroat­is­chen Polizisten tätlich an. Ein Migrant ver­let­zte einen Polizisten dabei mit einem Messer. Aufgrund der nach wie vor anges­pan­nten Lage ist anzunehmen, dass weit­ere gewalt­same Durchbruchsversuche bevorste­hen.

Seit Wochen ter­ror­isieren die Migranten die ein­heimis­che Bevölkerung durch Kriminalität und andere Belästigungen. Das ungarische Fernsehen berichtet von häu­fi­gen Diebstählen und Einbrüchen unter Berufung auf die lokale Polizei. Manche dieser Taten wur­den durch Überwachungskameras fest­ge­hal­ten. Hierist zum Beispiel der Diebstahl eines Fahrrads durch einen Migranten zu sehen.

Auch in das Privathaus eines Polizisten brachen nachts Migranten ein. Der Polizist war zu der Zeit in Dienst, seine Frau und Kinder schliefen. Dieser Vorfall hat die Familie stark getrof­fen. Die Migranten fallen auch dadurch auf, dass sie sich vor den Schulen ver­sam­meln und die Kinder fotografieren, was die Eltern sehr beun­ruhigt.

Die ungarische Internetzeitung Origo berichtete bere­its im Juni von einem beson­ders schw­eren Verbrechen: Migranten sollen in Bihać ein junges bosnis­ches Mädchen zusam­mengeschla­gen und verge­waltigt haben. Ebenfalls laut Origo sollen sich zahlre­iche Drogendealer und -kon­sumenten unter den Einwanderern befinden.

Sehr oft wer­den die Migranten auch untere­inan­der gewalt­tätig. Immer wieder wird von Schlägereien berichtet, wobei häu­fig auch Messer einge­setzt wer­den. Erst am Samstag, den 3. November, gab es eine beson­ders bru­tale Massenschlägerei. Mehrere Dutzend Migranten fie­len während einer Kleiderausgabe mit Messern und Eisenstangen übere­inan­der her, sechs wur­den ver­letzt, drei von ihnen durch Messerstiche.

Gewalt wird auch gegen die Polizei aus­geübt, und zwar nicht nur an der Grenze. Als Polizisten ein Zeltlager der Migranten durch­suchten, wur­den sie mit Gegenständen bewor­fen, ein Polizeiauto wurde beschädigt.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0028170-Tausende-Migranten-Bosnien-wollen-Grenze-durchbrechen-und-terrorisieren-Buerger

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