Ungarn fordert EU-Kommission zur Erklärung der Kreditkarten für Migranten auf

MTI Fotó: Ujvári Sándor

Die regieren­den Parteien Fidesz und Christdemokraten (KDNP) fordern die Europäische Kommission auf, einige Fragen zu Prepaid-Debitkarten zu beant­worten, die Berichten zufolge für Migranten aus­gegeben wur­den, sagte der Sprecher der Allianz, István Hollik, am Samstag in einer Pressekonferenz in Budapest.

Zu Beginn dieser Woche zitierte Fidesz- Lajos Kósa, Vorsitzender des Verteidigungs- und Strafverfolgungsausschusses des Parlaments, jüng­ste Berichte über Zehntausende von Prepaid-Debitkarten, die Migranten von der Europäischen Kommission und der UNHCR (UNHCR) zur Verfügung gestellt wur­den. Die Kreditkarten seien Berichten zufolge von Migranten auf der „Balkanmigrationsroute“ ver­wen­det wor­den, sagte Hollik.

Die Kommission sollte die Herkunft der Karten, die darauf hin­ter­legten Beträge und die Gründe für die Geheimhaltung der Regelung erläutern. Die Karten sollen mit Geldern der EU, dem UN-Finanzinstitut George Soros und dem US-amerikanis­chen Finanzier finanziert wer­den, so Hollik, und es stellte sich die Frage, ob die Mitgliedstaaten einer solchen Regelung zuges­timmt hät­ten.

Die Regierungsparteien erwarten Informationen über die Einrichtungen, die Zehntausende von Migranten auf ihrem Weg in die südlichen Grenzen Europas finanzieren, sagte Hollik. Sie fügten hinzu, dass sie auf diese Weise auch den Terrorismus finanzieren kön­nten.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!