Linke wollen Wirtshaus anzünden

Foto: Prof.lumacorno / wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Seit Jahrzehnten bere­its ist ein Lokal mit­ten im Tourismusgebiet von Zell am See wegen seiner skur­rilen und humor­vollen Beschilderungen und Witze bekannt. Die Betreiberfamilie führt das Familienunternehmen „Kupferkessel“ mit viel Liebe und bringt ihre Gäste immer wieder zum Lachen. Noch vor weni­gen Jahren wäre die Art und Weise, wie sie das macht, näm­lich mit Witzen und Plakaten auf der Speisekarte, den Wänden und auf der Toilette, kein Problem gewe­sen. Nun fand sich aber nach mehr als 30 Jahren tat­säch­lich jemand, der die heute nicht mehr „poli­tisch kor­rek­ten“ Witze abfo­tografierte und die Wirtsfamilie damit einer wahren Bedrohung aus­set­zte.

Auf den Männertoiletten sei etwa ein Merkblatt ange­bracht, wie man Frauen richtig halte und darunter einige Punkte, die zu beachten seien. Der Wirt, der sel­ber in einem Haushalt mit fünf Frauen lebt und weit ent­fernt von Sexismus steht, hat das Schild natür­lich nicht sel­ber geschrieben, er hat es aber immer­hin vor etlichen Jahren dort ange­bracht. Und genau das wurde ihm nun zum Verhängnis. Dass auch umgekehrt, auf der Damentoilette, etliche Witze und Bilder über das „starke“ Geschlecht zu sehen sind, wird nicht erwähnt, aber würde in Zeiten wie diesen auch nicht den Tatbestand der Diskriminierung erfüllen.

Zu allem Übel ist in Augen mancher Betrachter auch das Firmenlogo noch dazu „ras­sis­tisch“. Dort ist näm­lich ein Afrikaner mit Kochschürze und Mütze zu sehen, der einem nack­ten Weißen hin­ter­her­läuft. Alles in allem also der Supergau für verblendete Linke.

Genau ein solcher brachte den Stein des Anstoßes auch ins Rollen. Ausgerechnet der Pressereferent der SPÖ Salzburg veröf­fentlichte näm­lich ein Bild der „Frauenhaltung“ mit dem Schriftzug des Gasthauses darunter und reagierte empört über den „Sexismus“. „In Zell am See findet man am Männerklo eines Restaurants fol­gen­des „Merkblatt“. Aber Hauptsache, bei der Burka wird jetzt durchge­grif­fen…“, schrieb er auf Facebook dazu. Durch seine Reichweite wurde die Debatte erst richtig ent­facht und nahm eine gefährliche Wendung.

Seither steht der Wirt und sein Lokal unter Polizeischutz. Er erhielt näm­lich gefährliche Drohungen, unter anderem, dass man sein Lokal anzün­den wolle. Sogar der Verfassungsschutz ermit­tle nun und Polizeistreifen wür­den das Lokal regelmäßig beobachten.

Nun über­legt der Betreiber lei­der tat­säch­lich, sein weit ver­bre­it­etes Firmenlogo zu ändern und ver­fasste auch einen Entschuldigungsbrief an all jene, die sich von ange­blich poli­tisch inko­r­rek­ten Witzen belei­digt fühlten.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0028230-Wegen-uralter-Witze-Sammlung-am-Klo-SPOeler-tritt-Hasswelle-gegen-beliebten-Wirt-los

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