Flüchtlinge erpressen Politik mit Hungerstreiks

Foto: Edsel Little / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Der Hungerstreik als geübter Erpressungsversuch der Fremdenpolizeibehörden ist bei vie­len Migranten der erprobte Feldversuch, um sich gegen geset­zliche Maßnahmen zu wehren. In den let­zten fünf Jahren provozierten soge­nan­nte „Schüblinge“ mit ins­ge­samt 3.637 Hungerstreiks die Behörden des zuständi­gen Innenministeriums (BMI) in Österreich. Allein 2017 kam es zu 884 Hungerstreiks. Insgesamt waren in diesem Zeitraum nicht weniger als 18.033 Personen im Gewahrsam der Sicherheitsbehörden, um außer Landes ver­frachtet zu wer­den.

Allein rund 13.000 aus dieser Personengruppe waren im Polizeianhaltezentrum Wien–Hernalser-Gürtel unterge­bracht. Weitere „Schüblinge“ wur­den im Schubhaftzentrum Vordernberg in der Steiermark fest­ge­hal­ten, um frem­den­polizeilich entsprechend ver­fahrens­mäßig behan­delt zu wer­den.

Eine kleine Gruppe der „Schüblinge“, die sich den frem­den­be­hördlichen Maßnahmen mit allen Mitteln wider­set­zen möchte, beläßt es nicht beim pro­voka­tiven Hungerstreik. In ins­ge­samt 58 Fällen ist es laut Innenministerium  sogar zu einem Suizidversuch als let­zter Eskalationsstufe der Provokation gegen den öster­re­ichis­chen Rechtsstaat gekom­men.

Weiterlesen: www.unzensuriert.de/content/0028250-Erpressungsversuch-Schubhaeftlinge-provozieren-mit-Hungerstreiks-und-Suizidversuchen

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!