Schweden wird mit dem Migrationspakt zu Grunde gehen

Quelle: MTI

Schweden wird im Dezember das glob­ale Migrationsabkommen der Vereinten Nationen unterze­ich­nen, bestätigt die Regierung. Sie macht gel­tend, dass der Rahmen für die wirtschaftliche Entwicklung Schwedens wichtig ist und dass ein noch größeres Potenzial für noch mehr Zuwanderung nach Schweden besteht. Eine Reihe von Ländern hat sich von der Vereinbarung zurück­ge­zo­gen.

Diese Länder haben unter anderem gewarnt, dass die Rahmenbedingungen die nationale Sicherheit bedro­hen, nicht zwis­chen ille­galen Einwanderern und Flüchtlingen unter­schei­den und let­z­tendlich einen noch größeren Zustrom von Migranten aus der Dritten Welt fördern kön­nen. Die schwedis­che Regierung sieht das völ­lig anders und argu­men­tiert stattdessen, dass die Initiative wichtig ist und die Einwanderung „sicher, ordentlich und regelmäßig“ machen wird.

Kritiker des Migrationsabkommens argu­men­tierten auch, kri­tis­che Diskussionen über Einwanderung zu krim­i­nal­isieren. Die Regierung weist jedoch darauf hin, dass der Rahmen „eine evi­denzbasierte öffentliche Unterhaltung“ ermöglichen wird. „Dies bedeutet unter anderem, dass Staaten im Einklang mit dem Völkerrecht gegen Rassismus und Diskriminierung von Migranten vorge­hen müssen“, erk­lärt man.

Über den Migrationspakt, von dem erwartet wird, dass er angenom­men wird, soll auf einer Konferenz vom 10. bis 11. Dezember in Marrakesch, Marokko, abges­timmt wer­den. Nach seiner Genehmigung wird der Text an die UN-Generalversammlung geschickt, wo er im Dezember näch­sten Jahres in Form einer kurzen Resolution förm­lich angenom­men wird.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!