Französischer Premierminister trifft sich mit den „Gelben Westen“

Quelle: Twitter

Der franzö­sis­che Premierminister Édouard Philippe trifft sich in dieser Woche mit franzö­sis­chen Politikern und „Gelben Westen“ und nimmt dafür seinen geplanten Auftritt beim Klimagipfel der COP24 im pol­nis­chen Kattowitz nicht wahr.

Der Premierminister plant, in dieser Woche neue „Maßnahmen“ anzukündi­gen, um die Proteste zu entschär­fen, die die schlimm­sten seit fün­fzig Jahren in Frankreich sind. Deshalb hat er für Dienstag Nachmittag ein Treffen mit Sprechern der „Gelbwesten-Bewegung“ geplant. Die Proteste haben sich im ganzen Land ver­bre­itet und haben sich auf andere Länder aus­geweitet.

Sie protestieren aus poli­tis­chen Gründen aus poli­tis­chen Gründen gegen die Eliten in der Regierung. Jugendliche demon­stri­erten sogar vor block­ierten Schulen, set­zten Mülleimer in Brand und forderten Macron zum Rücktritt auf. Präsident Macron ver­ließ den G20-Gipfel in Argentinien, um am Sonntag im Präsidentenpalast in Paris Dringlichkeitssitzungen mit dem Ministerpräsidenten, dem Innenminister und hochrangi­gen Beamten des Sicherheitsdienstes abzuhal­ten.

Der geplante Besuch von Präsident Jean-Claude Juncker bei der Nationalversammlung wurde eben­falls abge­sagt. Die gel­ben Westen glauben, dass ihre Botschaft richtig ist und zum Erfolg führen kann. Am Sonntag forderten Marine Le Pen und Jean-Luc Melenchon neue Parlamentswahlen. Umfragen zeigen, dass zwei von drei Franzosen die Proteste unter­stützen, unab­hängig von der Gewalt, die eine Handvoll began­gen hat.

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