Österreichs Grüne zerbrechen an sich selbst

Foto: Gerd Altmann / pixapay.com/de

Die Wiener Grünen gehen offen­bar auch nach der Wahl der Linksauslegerin Brigitte Hebein als Landesparteivorsitzende schwieri­gen inner­parteilichen Zeiten ent­ge­gen. So wurde als Landessprecher Peter Kristöfel, auch aus Hebeins poli­tis­cher Heimat, Rudolfheim-Fünfhaus, stam­mend, mit nur 56,7 Prozent Zustimmung gewählt. Im Umkehrschluss ver­weigerten ihm also 43,3 Prozent der grü­nen Delegierten die Unterstützung.

Als Landessprecher ist man bei den Wiener Grünen für die organ­isatorischen und inhaltlichen Abläufe in der Landespartei zuständig, die Funktion ist also mit der eines Landesparteisekretärs in anderen Parteien ver­gle­ich­bar. Hier nur wenig pos­i­tiven Wiederhall an der Basis zu haben, lässt die Alarmglocken schrillen.

In einer Zwickmühle befinden sich die Wiener Grünen auch in der pro­gram­ma­tis­chen Ausrichtung. So ste­hen sie aktuell zwis­chen dem Koalitionspartner SPÖ und der ehe­ma­li­gen Liste Peter Pilz, aktuell „Jetzt“, zwis­chen allen Stühlen. Obwohl „Jetzt“ gesamtöster­re­ichisch schwächelt, kön­nte sie in linken Kreisen der Bundeshauptstadt, die bisher die Grünen unter­stützt hat­ten, neuer­lich punk­ten.

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